WBW WohnBauWirtschaft Fachinformationen für Techniker der Baugenossenschaften, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hausbau, Hausverwaltung, Bauunternehmen, Industrie und Handwerk
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Baugewerbe zur Grundsteuerreform.

Zur Einigung von Bund und Ländern zur Grundsteuer-Reform kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB):

„Die Verständigung von Bund und Ländern zur Reform der Grundsteuer, die auf die Berücksichtigung von Mieten, Gebäudewerten und Bodenrichtwerten aufbaut, kann aus mehreren Gründen nicht überzeugen: Die Einbeziehung von Mieten bedeutet bürokratischen Aufwand, da auch fiktive Mieten für Wohneigentum berechnet werden müssen. Ein wesentlicher Nachteil ist außerdem darin zu sehen, dass durch die Einbeziehung der Gebäudewerte keine Anreize für neues Bauen gesetzt werden – was aber angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt dringend geboten wäre.

Besser geeignet, um den augenblicklichen Herausforderungen zu begegnen, ist aus unserer Sicht das so genannte Bodenrichtwertmodell: Demnach wird die Grundsteuer allein am Bodenwert bemessen. Somit wird außerdem die Bebauung von unbebauten Grundstücken gefördert. Wir sehen daher in diesem Modell einen unbürokratischen und zeitgemäßen Ansatz der Bemessung der Grundsteuer.

Quelle: ZDB

Baugewerbe: Bauvergaberecht mit der VOB auf neuestem Stand!

„Der DVA hat in seiner heutigen Sitzung, immerhin die 122. seit seiner Gründung im Jahr 1926, die Weichen für ein modernes Bauvergaberecht gestellt. Angesichts der großen Bauaufgaben, die sowohl im Wohnungsneubau als auch im Infrastrukturbau vor uns liegen, ist das eine gute Nachricht.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, heute nach der Vorstandssitzung des DVA in Berlin.

Pakleppa weiter: „Die VOB ist die einzige Verordnung, auf die sich Auftragnehmer und Auftraggeber im partnerschaftlichen Dialog seit bald 100 Jahren regelmäßig einigen. Auch die jetzt beschlossenen Änderungen zeugen von einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein auf beiden Seiten.

 

Auftraggeber und Auftragnehmer kennen und schätzen die VOB als praxistaugliche Rechtsgrundlage für das Bauen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene. Ein entscheidender Vorteil der VOB ist, dass Vergabe- und Vertragsrecht sowie die technischen Regeln in einem Werk ineinandergreifen.

Die neue Fassung der VOB/A hat angesichts der großen Herausforderungen in der Bauwirtschaft mit neuen Regeln zu Wertgrenzen für den Wohnungsbau, mit mehr Flexibilität für die öffentlichen Auftraggeber bei der Vergabe, auch mit einer Direktbeauftragung, die Weichen richtig gestellt.

 

Seit 1926 gelingt es den Vertretern des Bundes (Bau-, Wirtschafts- und Verkehrsministerium), der Länder und der Kommunen im Dialog mit der ausführenden Wirtschaft ein modernes und praxistaugliches System für die Bauvergabe zu erarbeiten. Dieses sollte dauerhaft erhalten bleiben!“

Quelle: zdb; https://www.zdb.de

Neuerungen der Kommunalrichtlinie 2019 jetzt auch im Förder.Navi

Das Förder.Navi, bewährtes Online-Tool der EnergieAgentur.NRW, kann jetzt auch Kommunalrichtlinie! Änderungen der Förderkulisse, die sich aus der Kommunalrichtlinie 2019 ergeben, wurden inzwischen eingearbeitet. Mithilfe des Förder.Navi lassen sich die passenden Fördermöglichkeiten zu Klimaschutz-Maßnahmen mit wenigen Klicks ermitteln und aktuelle, zuverlässige Informationen darüber finden.

Mit dem 1. Januar 2019 ist die novellierte Kommunalrichtlinie in Kraft getreten. Grundsätzlich bleibt die Kommunalrichtlinie ein wichtiger Baustein für die kommunale Klimaschutzarbeit. Neu sind die Fokusberatung, eine Art Startberatung, sowie die Förderung von Energie- und Umweltmanagementsystemen. Außerdem wurde die bisher gesonderte Förderrichtlinie zu kommunalen Netzwerken in die Kommunalrichtlinie integriert. „Eine besonders bemerkenswerte Änderung gibt es beim bewährten Klimaschutzmanagement: Die Förderung der Personalstelle des Klimaschutzmanagers beginnt jetzt bereits zeitgleich mit der Konzepterstellung“, das betont Sabine Jellinghaus, Beraterin der EnergieAgentur.NRW für das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz in den Kommunen.

Das Förder.Navi erleichtert dem Nutzer die Navigation durch die Richtlinie und verschafft ihm einen übersichtlichen und schnellen Zugang zu den gesuchten Informationen. Dafür wurden die verschiedenen Themenbereiche der Kommunalrichtlinie so aufgeteilt und aufbereitet, dass die Fördergegenstände wie beispielsweise Energiemanagementsysteme oder kommunale Netzwerke einzeln genauer beleuchtet werden. Das Förder.Navi informiert zu jedem Fördergegenstand über antragsberechtige Einrichtungen, über Zielsetzung, förderfähige Ausgaben, die Förderhöhe sowie Kumulierbarkeit, den Bewilligungszeitraum und Fristen. Es nennt zudem Ansprechpartner und Weblinks zu Beratungsstellen, Informationsblättern und zur Richtlinie.

Hier geht es zum Förder.Navi: http://www.energieagentur.nrw/foerdernavi

Quelle: Energieagentur NRW

VBI fordert Beibehaltung des gültigen AGB-Rechts.

Der Verband Beratender Ingenieure VBI setzt sich für den Erhalt der gültigen AGB-rechtlichen Regelungen ein. „Das deutsche AGB-Recht hat sich bewährt und schützt gerade kleine und mittlere Unternehmen, zu denen unsere Mitgliedsbüros gehören, vor unfairen und undurchschaubaren Vertragsbedingungen“, erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele.

 

Als Mitglied der Initiative Pro AGB-Recht tritt der VBI entschieden den erneuten Bestrebungen aus Großindustrie und internationalen Anwaltskanzleien entgegen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei vertraglichen Vereinbarungen zwischen Unternehmen der AGB-rechtlichen Prüfung zu entziehen. Die guten Gründe für die Beibehaltung des gültigen AGB-Rechts haben Mitglieder der Initiative Pro AGB Vertretern des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz am 21. Januar bei einer Anhörung erläutert.

 

2012 war es der Initiative pro AGB-Recht gelungen, einen ersten Vorstoß aus Großindustrie und internationalen Anwaltskanzleien zur Aufweichung des deutschen AGB-Rechts zuungunsten des Mittelstandes aufzuhalten. Jetzt wollen die Mitglieder des Verbändebündnisses, das inzwischen neben dem VBI 36 weitere Verbände zählt, erneut verhindern, dass die gültigen Regelungen abgeschafft werden. Der VBI will insbesondere verhindern, dass nach Wegfall des gültigen AGB-Rechts große Unternehmen kleinere Auftragnehmer, wie z. B. Ingenieurbüros, übervorteilen.

 

Die rund 2.000 Mitglieder des Verbandes Beratender Ingenieure VBI beschäftigen in ihren Ingenieurunternehmen rund 40.000 Mitarbeiter. Sie sind als unabhängige Planer, Berater und Prüfer auf allen Gebieten der Bauwirtschaft und des technisch-wirtschaftlichen Consulting weltweit tätig.

Quelle: VBI, https://www.vbi.de

Grundlagen und Planungshilfen für die Gebäudeautomation: Überarbeitungen der Richtlinienreihe VDI 3814 erschienen.

 

Die Richtlinienreihe VDI 3814 „Gebäudeautomation“ wird derzeit vollständig überarbeitet. Ziel ist es, die bisher getrennten Planungsansätze der Anlagenautomation nach VDI 3814 mit denen der Raumautomation nach VDI 3813 zusammenzuführen. Weite Teile der bisherigen VDI 3814 konnten in die DIN EN ISO 16484 überführt werden. Die neue VDI 3814 beschreibt wieder der aktuelle Stand der Technik in Planung und Ausführung von Gebäudeautomation.

 

Unter Gebäudeautomation werden dabei alle Maßnahmen, Einrichtungen, Prozesse, Software und Dienstleistungen zur automatischen Steuerung und Regelung, Überwachung, Optimierung und Bedienung sowie für das Management zum zielsetzungsgerechten Betrieb der technischen Gebäudeausrüstung verstanden. Gebäudeautomation ist damit das zentrale Werkzeug zum energieeffizienten und sicheren Betrieb der Gebäude selbst.

 

Die überarbeitete Fassung der Richtlinie VDI 3814 Blatt 1 stellt die Grundlagen der Gebäudeautomation in kompakter Form dar und erläutert Begriffe sowie die Themen der einzelnen Blätter der Richtlinienreihe.

 

In der Richtlinie VDI 3814 Blatt 2.1 werden Planungshilfen zur Beschreibung der Bauaufgabe im Rahmen der Bedarfsplanung gegeben. Ergebnis der Planung nach VDI 3814 Blatt 2.1 ist ein Lastenheft für die Gebäudeautomation.

 

VDI 3814 Blatt 2.2 beschreibt den Planungsprozess für die Gebäudeautomation mit Schwerpunkt auf die Aspekte der Systemintegration und der Schnittstellen zwischen einzelnen Teilen der Gebäudeautomation. Neue Hinweise zur IT-Sicherheit sind integriert.

 

VDI 3814 Blatt 3.1 stellt wesentliche Grundfunktionen der Gebäudeautomation als Funktionsblöcke in Katalogform dar. Diese eindeutige Beschreibung ist an die bisherigen Funktionsblöcke der Raumautomation nach VDI 3813 angelehnt.

 

Die Richtlinie VDI 3814 Blatt 4.1 stellt Arbeitsmittel und Methoden dar, mit denen eine vollständige und eindeutige Beschreibung von Adressierungssystemen und Komponentenlisten für die Gebäudeautomation in unterschiedlichen Planungsphasen umgesetzt werden kann.

 

Herausgeber der Richtlinienreihe VDI 3814 „Gebäudeautomation“, ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG). Die Richtlinien Blatt 1 (EUR 87,90), Blatt 2.1 (EUR 99,80), Blatt 2.2 (EUR 94,50), Blatt 3.1 (EUR 185,50) und Blatt 4.1 (EUR 119,20) sind ab Januar 2019 als Weißdrucke beim Beuth Verlag (Telefon +49 30 2601-2260) erhältlich. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil bei allen VDI-Richtlinien. Weitere Informationen unter www.vdi.de/3814 oder www.beuth.de. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

 

Fachlicher Ansprechpartner im VDI: Dipl.-Ing. Simon Jäckel

VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG); Telefon: +49 211 6214-535

E-Mail: gbg@vdi.de

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