WBW WohnBauWirtschaft Fachinformationen für Techniker der Baugenossenschaften, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hausbau, Hausverwaltung, Bauunternehmen, Industrie und Handwerk
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HbbTV Operator App im ersten Markt eingeführt

Die HbbTV Association, eine weltweite Initiative zur Förderung eines offenen Standards für die Verbreitung interaktiver TV-Dienste über Rundfunk- und Breitbandnetze für Smart-TVs und Set-Top-Boxen, begrüßt den weltweit ersten kommerziellen Einsatz der HbbTV Operator App (HbbTV OpApp) durch Panasonic.

Die Spezifikation macht Endverbrauchern das komplette TV-Angebot der deutschen TV-Plattform HD+ (Live- und On-Demand-TV) auf jedem in Deutschland verkauften 2019 Panasonic OLED UHD-Smart-TV zugänglich - ohne zusätzliche Hardware oder Smartcard. Die Verbraucher navigieren durch die TV-Sender und interaktiven Dienste von HD+ über eine Benutzeroberfläche unter der Marke HD+.

 

"Wir freuen uns sehr über diese Einführung, die hervorragend zeigt, was die OpApp leistet: ein betreiberspezifisches Nutzererlebnis auf dem Fernseher ohne zusätzliche Hardware", sagte Vincent Grivet, Vorsitzender der HbbTV Association. "Die HbbTV OpApp bietet Plattformbetreibern eine bahnbrechende neue Möglichkeit, ihre Kunden zu erreichen. Wir sind zuversichtlich, dass viele weitere TV-Plattformen die Leistungsfähigkeit erkennen und diesen Ansatz ebenfalls verfolgen, so dass weitere TV-Gerätehersteller OpApp-konforme Fernseher ausliefern."

 

"Als führendes Unternehmen im Bereich der Fernseh-Empfangstechnik ist Panasonic überzeugt davon, dass die HbbTV OpApp ein wesentlicher Bestandteil zukünftiger Geräte sein wird. Die direkte Implementierung von HD+ in Fernseher und die neue HD+ Komfortfunktion sind Quantensprünge beim Nutzererlebnis. Die Wiedergabe brillanter Inhalte in HD und UHD wird komfortabler und flexibler als je zuvor. Wir freuen uns daher sehr, der erste Hersteller zu sein, der die HbbTV OpApp in die Haushalte unserer Kunden in Deutschland bringt", sagte Kai Hillebrandt, Panasonic-Geschäftsführer DACH und NL.

 

"Die direkte Integration in die Fernseher beseitigt auf einen Schlag die Eintrittsbarrieren für HD, UHD und die Nutzung von non-linearen-Angeboten wie Neustart oder die Mediatheken. Damit spielen wir mit Blick auf Komfort und Einfachheit in einer eigenen Liga", sagte Alexander Sacher, VP Product & Solutions Development Media Plattform SES und CTO HD+. "Das neue Angebot ist weit mehr als eine zusätzliche Empfangsmöglichkeit für HD+. Es wird Impulse für den deutschen TV-Markt geben, für das hochauflösende Fernsehen und die parallele Nutzung von linearem und non-linearen Fernsehen."

 

Die HbbTV OpApp fungiert wie eine virtuelle Set-Top-Box innerhalb des Smart-TVs und ermöglicht es Plattformbetreibern, unter ihrer eigenen Marke eine einheitliche Benutzeroberfläche über verschiedene Gerätehersteller hinweg bereitzustellen. Der Fernseher erscheint beim Einschalten im "Look and Feel" des Betreibers und bietet ein beeindruckendes Nutzererlebnis mit dem gesamten Spektrum der angebotenen Dienste. http://www.hbbtv.org/

Quelle: Thomas Fuchs

 

Die Deutsche Telekom: „Wir arbeiten hart!“

Bagger, Fräsmaschinen und Bautrupps werden 2019 vielerorts das Netz der Deutschen Telekom erweitern. Glasfasern wollen gespleißt, Masten einbetoniert und Antennen verschraubt werden. Im Mobilfunk sind für dieses Jahr rund 2.000 neue Standorte geplant. Vor allem entlang der Autobahnen und Zugstrecken werden die Verbindungen weiter ausgebaut. Und die Vorbereitungen für den Start von 5G laufen auf Hochtouren. Im Festnetz werden reichlich Kabeltrommeln mit Glasfaser ausgefahren: Nachdem das Netz der Telekom bereits 500.000 Kilometer Glasfaser umfasst, sollen 2019 rund 60.000 Kilometer hinzukommen.

„Wir arbeiten weiter hart dafür, dass unsere Kunden das beste Netz haben“, so Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Unser Technikteam gibt alles, damit Sprache und Datendienste optimal übertragen werden. Das gilt für Städte genauso wie für den ländlichen Raum. Wir werden 2019 weitere Funklöcher schließen, noch mehr Haushalte mit schnellem Internet versorgen und unser Netz weiter fit machen für 5G. Denn an 5G führt 2019 kein Weg vorbei!“

 

Mobilfunkstandard 5G

Technologisch hat die Telekom 5G bereits gestartet: Die ersten 5G Antennen in Europa senden seit Mai 2018 unter realen Bedingungen im Telekom-Netz in der Berliner City. Sie sind der Grundstein für ein kommerzielles 5G Netz in Deutschland. Mehr als 50 Antennen sind ins Live-Netz integriert und funken schon heute im Herzen der Hauptstadt.

Zusätzliche 5G Testfelder wird die Telekom 2019 in weiteren deutschen Städten errichten. Den Anfang im ersten Quartal macht Darmstadt. Vielversprechende Ergebnisse zum Einsatz von 5G im industriellen Umfeld liefert bereits der Test im Hamburger Hafen. Gemeinsam mit der Hamburg Port Authority und Nokia betreibt die Telekom seit nunmehr einem Jahr auf einem rund 8.000 Hektar großen Areal ein 5G Testgebiet. Hier wird 5G für die Übermittlung von Bewegungs- und Umweltdaten in Echtzeit, für verlässliche Ampelsteuerungen und für Virtual Reality-Anwendungen im Hafen eingesetzt

 

2.000 neue Mobilfunkstandorte

Das LTE-Netz ist die Basis für 5G und wird in diesem Jahr weiter verdichtet und die Kapazität erweitert. Dafür sollen circa 2.000 neue Mobilfunkstandorte errichtet werden, die an weiteren Orten schnelles, breitbandiges Internet ermöglichen. Schwerpunkt des Ausbaus ist zum einen der ländliche Raum: Rund die Hälfte der neu geplanten Masten wird in ländlichen Gebieten gebaut. Besonders profitieren werden Kunden in Bayern mit über 300 Standorten sowie Kunden in Baden-Württemberg und NRW mit jeweils über 250 Standorten. In Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden in den vergangenen Jahren Mobilfunkpakte mit den Landesregierungen unterzeichnet. In Baden-Württemberg hat die Telekom Mitte 2018 mit der Region Stuttgart ein umfassendes Digitalisierungsprojekt erarbeitet.

Zum anderen liegt der Ausbaufokus im Mobilfunk auf der Versorgung von Autobahnen, Bundesstraßen und Zugstrecken. Gleich zu Jahresbeginn wird zum Beispiel der Empfang auf der A3 am Elsterberg und auch auf der A27 nahe Hamwiede bei Bremen verbessert. Ziel ist es, dass das Telekom-Netz Ende 2019 alle deutschen Autobahnen vollständig und lückenlos mit Sprachdiensten abdeckt. Auch Zugfahrer profitieren: Der weitere Ausbau entlang der Schiene beginnt 2019 zum Beispiel mit zwei neuen Standorten bei Hamm für die Bahnstrecke zwischen Dortmund und Hannover. Bereits im Januar wird auch für die Strecke Berlin – Rostock ein neuer Standort in Betrieb genommen.

 

Small Cells im Einsatz

2019 werden Small Cells verstärkt im Telekom-Netz zum Einsatz kommen. Mit diesen kleineren „Verstärker-Antennen“ kann Netzkapazität bedarfsgerecht genau dort erweitert werden, wo Kunden sie benötigen. Im Fokus des Ausbaus stehen Großstädte wie Hamburg, Berlin und München. Als Standorte von Small Cells dienen oft öffentliche Telefone. Den Start in diesem Jahr macht im Januar ein öffentliches Telefon mit einer Small Cell in der Düsseldorfer Altstadt. Zusätzlich werden in diesem Jahr Laternenmaste und Stadtmöbel als alternative Installationsoptionen pilotiert. In diesem Rahmen funkt bereits in Bad Honnef die erste Small Cell an einem Laternenmast.

 

60.000 neue Kilometer Glasfaser

Die Telekom wird ihr Glasfaser-Netz in Deutschland auch in diesem Jahr weiter ausbauen und plant eine Erweiterung um bis zu 60.000 Kilometer. So werden weitere Millionen von Haushalten eine zeitgemäße und adäquate Breitbandanbindung erhalten. Und dies eben nicht nur in Großstädten und Ballungsgebieten sondern auch insbesondere in ländlichen Gebieten.

Ein besonderer Schwerpunkt bleibt der Ausbau von Gewerbegebieten. 140 Gewerbegebiete hat die Telekom 2018 vorvermarktet, der Ausbau der Glasfaseranschlüsse startet in diesen Gebieten in diesem Jahr. Das erste Gewerbegebiet, das die Telekom im Jahr 2019 fertigstellt, liegt in Egelsbach bei Frankfurt.

Der Glasfaserausbau bis ins Haus (FTTH, fibre to the home) ist 2019 zum Beispiel bereits in Bautzen für circa 61.000 Haushalte, im Märkischen Kreis für etwa 47.000 Haushalte oder in der Region Nordsachsen mit rund 45.000 Haushalten vorgesehen. Auch in und um Stuttgart sollen im Rahmen eines großen Digitalisierungsprojekts die ersten 30.000 Haushalte mit Glasfaser angebunden werden. Erste Spatenstiche sind hier für das zweite Quartal geplant.

Ziel ist es auch, die Geschwindigkeit der bestehenden Anschlüsse weiter zu erhöhen. In diesem Jahr wird die Telekom allein rund fünf Millionen Haushalte von unter 50 MBit/s auf über 50 MBit/s modernisieren.

 

Das Maschinen- und Sensorennetz

Auch das Sensoren- und Maschinennetz wird 2019 weiter ausgebaut und wird bis Ende des Jahres bundesweit verfügbar sein. Dieses schmalbandige Netz (NB-IoT, NarrowBand- Internet of Things) dient der Vernetzung von Dingen und Maschinen. Das Maschinennetz wird seit 2018 zum Beispiel zur Vernetzung von Parkplätzen genutzt. Bisher gibt es mit der App Park & Joy 35.000 vernetzte erfasste Parkplätze in 37 deutschen Städten. Im Jahr 2019 soll diese Zahl verdoppelt bis verdreifacht werden.

Quelle: Deutsche Telekom AG; https://www.telekom.com

PŸUR und Mein Wohnen Holding weiten Zusammenarbeit aus

Durch einen neu geschlossenen Vertrag zur Versorgung von Liegenschaften der Mein Wohnen Holding GmbH & Co. KG, kann die Tele Columbus Gruppe ihre Zusammenarbeit mit dem Immobilienunternehmen aus Wachtendonk deutlich ausweiten. Mit der Übernahme der Signalversorgung werden 90 Prozent der neu angebundenen Wohneinheiten über ihren Kabelanschluss künftig schnelles Internet und Telefondienste von PΫUR beziehen können.

Die Vereinbarung zwischen der Tele Columbus Gruppe und Mein Wohnen sieht die Übernahme der Signalversorgung für insgesamt 1.372 Wohneinheiten vor. Im Rahmen der Signalübernahme werden sieben Kilometer Tiefbau geleistet, um sämtliche Liegenschaften direkt an das TV- und Internetsignal von PΫUR anzubinden. Im Ergebnis werden die neuen Wohneinheiten über ihren Kabelanschluss sämtliche Produkte des Berliner Netzbetreibers in Anspruch nehmen können. Dazu zählen ein breites Angebot an TV-Programmen, inklusive Premium-TV in HD, Kombitarife, mit denen sich Leistungen wie TV, Internet und Telefon bündeln lassen, sowie attraktive Einzeltarife für Internetbandbreiten von 20 bis 400 Mbit/s.

Die neu durch PΫUR versorgten Liegenschaften der Mein Wohnen Holding liegen in Staßfurt, Oschersleben, Wanzleben, Eisleben, Gröningen, Plößnitz, Braschwitz, Halle, Leipzig, Dresden und Gera. Die Übernahme der Signalversorgung durch PΫUR ist für den 1. Oktober 2019 vorgesehen. Weiterhin enthält die Vereinbarung eine Verlängerung von bestehenden Signalversorgungen der Mein Wohnen Holding für 411 Wohneinheiten in Halle, Straßfurt, Leipzig und Chemnitz.

Quelle: PYUR

 

VB und HbbTV veröffentlichen DASH-Validierungstool zur vereinfachten Konformitätsprüfung von Inhalten. Die HbbTV Association, eine weltweite Initiative zur Förderung eines offenen Standards für die Verbreitung von Rundfunk- und Breitband-Diensten über Smart-TVs und Set-Top-Boxen, hat gemeinsam mit DVB, einem Industrie-Konsortium, das offene interoperable technische Spezifikationen für die Bereitstellung digitaler Medien- und Rundfunkdienste entwickelt, ein DASH-Validierungstool herausgebracht.

Das neu entwickelte Tool führt Prüfungen der ISO/IEC 23009-1 MPEG-DASH Media Presentation Descriptions (MPDs) und von Teilbereichen durch, um die Einhaltung der DASH-bezogenen Spezifikationen von DVB und HbbTV sicherzustellen.

"Wir freuen uns über die Veröffentlichung des DASH-Validierungstools, das Anwendungsentwicklern und Inhalteanbietern dabei helfen wird, die Konformität ihrer Dienste mit den HbbTV/DVB-DASH-Profilen zu überprüfen und attraktive hybride Dienste bereitzustellen, die den Zuschauern noch mehr Fernsehvergnügen bieten", sagte Vincent Grivet (TDF), Vorsitzender der HbbTV Association.

 

DVB und HbbTV verbindet eine enge Beziehung und gemeinsame Mitgliederstruktur, woraus sich diese perfekte Partnerschaft ergibt," sagte Peter MacAvock, Vorsitzender von DVB. "Die Bereitstellung von Inhalten wird immer komplexer. Die Zusammenarbeit vereinfacht die Ausspielung konformitätsgeprüfter Inhalte über DASH-Streams.“

 

DVB-DASH ermöglicht die Bereitstellung von Live- und Abruf-TV-Inhalten über das offene Internet via HTTP über adaptives Streaming. DVB-DASH ist als Referenz in den HbbTV-Spezifikationen enthalten, wodurch viele Geräte im Markt derzeit dieses Profil unterstützen. Inhalteanbieter in ganz Europa haben bereits Dienste über DVB-DASH eingeführt.

 

Der DASH-Validierungs-Quellcode ist unter einer Open-Source-Lizenz ab sofort auf https://github.com/Dash-Industry-Forum/Conformance-Software kostenlos verfügbar. Die Nutzer können ihre Inhalte über die webbasierte Benutzeroberfläche einfach validieren oder eine eigene Version für die Verwendung im Produktionsablauf ihres eigenen Arbeitsumfelds erstellen.

 

Über die HbbTV Association

Hybrid Broadcast Breitband TV (oder "HbbTV") ist eine weltweite Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Rundfunk- und Breitband-Verbreitung von Unterhaltungsdiensten für Verbraucher auf Smart-TVs, Set-Top-Boxen und Multiscreen-Geräten zu vereinheitlichen. Die HbbTV-Spezifikation wird von Branchenführern entwickelt, um Verbrauchern ein verbessertes TV- und Video-Erlebnis zu verschaffen, indem sie innovative und interaktive Dienste in den Netzen nutzen können. Die Spezifikation verwendet Elemente bestehender Spezifikationen anderer Standards wie OIPF, CEA, DVB, MPEG-DASH und W3C. Mit der Einbindung der Aktivitäten des Open IPTV Forums (OIPF) im Jahr 2014 und der Smart TV Alliance im Jahr 2016 ist HbbTV in der Lage, Dienstleister und Technologieanbieter im Bereich der IPTV-Dienste sowie dem gesamten Spektrum miteinander verbundener Rundfunk- und Over-the-top-Dienste (OTT) anzusprechen. Weitere Informationen: www.hbbtv.org