Sonne nutzen (Foto: Krolkiewicz)
Sonne nutzen (Foto: Krolkiewicz)
WBW WohnBauWirtschaft Fachinformationen für Techniker der Baugenossenschaften, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hausbau, Hausverwaltung, Bauunternehmen, Industrie und Handwerk
WBW WohnBauWirtschaft Fachinformationen für Techniker der Baugenossenschaften, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hausbau, Hausverwaltung, Bauunternehmen, Industrie und Handwerk

Gebäudereport 2018: Rund 23 Prozent Zuwachs bei Neubauten und Sanierungen nach klimaaktiv Standard.

Auch 2018 konnte klimaaktiv wieder einen signifikanten Anstieg an nachhaltigen Gebäuden verzeichnen. So wurden vergangenes Jahr insgesamt 128 Gebäude nach klimaaktiv Standard deklariert, davon 102 Wohngebäude und 26 Nicht-Wohngebäude. Das entspricht einem Zuwachs von rund 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Im Gebäudebereich steckt großes Potential für den Klimaschutz– und vor allem geht auch einiges weiter: rund 25.000 Österreicherinnen und Österreicher leben bereits in klimaaktiv Wohngebäuden. Damit gehört der klimaaktiv Gebäudestandard zu den erfolgreichsten europäischen Gütezeichen für nachhaltiges Bauen und Sanieren und ist gleichzeitig ein wichtiges Instrument unserer #mission2030“, freut sich Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus.

 

Bereits 750 Gebäude entsprechen klimaaktiv Standard

Die Klimaschutzinitiative klimaaktiv des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) baute 2018 die nationale Führungsrolle bei den Gebäudebewertungssystemen weiter aus. Seit Etablierung des klimaaktiv Standards im Jahr 2005 wurden 750 Gebäude (Stand Anfang April 2019) nach diesen Qualitätskriterien geplant und errichtet. Mit insgesamt 523 deklarierten Projekten machen Wohnbauten – und dabei insbesondere Mehrfamilienhäuser – den größten Teil der Gebäude aus. Sie entsprechen allesamt höchsten ökologischen und nachhaltigen Maßstäben in den Kategorien Planung und Ausführung, Energie und Versorgung, Baustoffe und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität.

 

Wien, Tirol und Niederösterreich bundesweit an der Spitze

Im österreichischen Vergleich liegt Wien mit einer Bruttogeschossfläche von 863.930 m² unangefochten an erster Stelle. Gemessen an der Anzahl der nach klimaaktiv Standards errichteten oder sanierten Gebäude liegt allerdings Tirol mit 223 an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich (163) und Wien (117).

Eines dieser vielen nachhaltigen Vorzeigeprojekte steht heute im Bereich Bruckner Straße/Hugo-Wolf-Straße/Viktor-Dankl-Straße in Innsbruck. Dort errichtete die NEUE HEIMAT TIROL im Rahmen einer Gebäudeaufstockung 32 neue Mietwohnungen. Zusätzlich wurden die Bestandsobjekte mit insgesamt 95 Wohnungen energetisch saniert. Weitere Video-Portraits derartiger beispielgebende Projekte finden sich auch unter www.youtube.com/user/klimaaktiv/videos

 

klimaaktiv Gebäude erfüllen schon heute zukünftige Anforderungen

Der klimaaktiv Gebäudestandard des BMNT ist das europaweit erfolgreichste und gleichzeitig anspruchsvollste Gütesiegel für nachhaltiges Bauen, denn er definiert die im internationalen Vergleich strengsten Anforderungen im Bereich Energieeffizienz. Er ist somit ein idealer Leitfaden, um klimafreundliches, ökologisches und behagliches Wohnen sowie Arbeiten zu garantieren – sei es im Falle eines Neubaus oder einer qualitativ hochwertigen Sanierung. klimaaktiv Gebäude sind so geplant und gebaut, dass sie von Energiepreisentwicklungen weitgehend unabhängig bleiben. Sie erfüllen bereits die ab 2021 geltenden Anforderungen der Direktive 2010/31/EU der Europäische Union, nach der Wohn- und Nichtwohngebäude als Nearly Zero Energy Buildings (NZEB) umgesetzt werden müssen.

Den klimaaktiv Gebäudestandard gibt es für Wohngebäude und verschiedene Dienstleistungsgebäudetypen jeweils für den Bereich Neubau und Sanierung. Alle Kriterienkataloge sind nach einem 1.000- Punkte-System aufgebaut, anhand dessen die Gebäude rasch bewertet und verglichen werden können, zudem ermöglicht die Bewertung anhand standardisierter Kriterien Messbarkeit und Transparenz. Die Bewertung der Gebäude nach dem klimaaktiv Kriterienkatalog erfolgt mit Bronze, Silber und Gold in drei Qualitätsstufen.

 

Über klimaaktiv:

klimaaktiv ist die Klimaschutz- Mitmachbewegung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Mit der Entwicklung und Bereitstellung von Qualitätsstandards, der Aus- und Weiterbildung von Profis, mit Beratung, Information und einem großen Partnernetzwerk ergänzt klimaaktiv die Klimaschutzförderungen und -vorschriften. Erfahren Sie mehr über die Ziele, Aktivitäten und Akteure auf  www.klimaaktiv.at  

empfohlene Links: www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren,

https://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren/gebaeude-in-oesterreich/gebaeudereport-2018.html  

http://www.klimaaktiv-gebaut.at/

 

Quellen: Programmmanagement klimaaktiv Bauen und Sanieren; ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik, DpIin Inge Schrattenecker; E-Mail: klimaaktiv@oegut.at

Clara Oendogan, PR und Projektmanagement Lothar Lockl Strategie GmbH;

Beratungsangebot von Caritas und Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen reduziert Energiekosten und CO2-Emissionen.

Seit über zehn Jahren bietet der Stromspar-Check Haushalten mit geringem Einkommen eine individuelle Energiesparberatung. Mehr als 800.000 Menschen haben so ihr knappes Budget und das Klima entlasten können. Das erfolgreiche Projekt des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V. gibt es bundesweit in rund 150 Städten und Gemeinden – unter anderem auch in Münster.

 

Anlässlich des zehnjährigen Standortjubiläums besuchte Bundesumweltministerin Svenja Schulze das Münsteraner Stromspar-Team. Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des Förderbescheids für die kommenden drei Jahre durch die Ministerin an das Bundesprojekt. Unter dem Namen „Stromspar-Check Aktiv“ wird das Thema Klimaschutz im Alltag in den Fokus der Beratungen rücken. Das Projekt steht dabei im Kontext einer sozialen Energiewende für alle und des Klimaschutzes als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

 

Für den Vizepräsidenten des Deutschen Caritasverbandes Heinz-Josef Kessmann „bietet der Stromspar-Check Menschen mit geringem Einkommen Prävention vor Energiearmut und schafft darüber hinaus Arbeitsplätze, Beschäftigung und Qualifikation für ehemals langzeit-arbeitslose Frauen und Männer.“

Der Vorstandsvorsitzende des eaD Michael Geißler unterstreicht: „Klimaschutz ist die Herausforderung unserer Zeit. Der „Stromspar-Check Aktiv“ zeigt mit seinen neuen Aktionen wie einfach es sein kann, sich klimaschonend zu verhalten und dabei auch noch Kosten zu sparen.“

 

Seit 2008 haben die Stromsparhelferinnen und Stromsparhelfer rund 320.000 Haushalte besucht und zum Strom- und Wasserverbrauch sowie zum Heizen und Lüften beraten. Dabei wurden kostenfreie Energiesparartikel im Gesamtwert von 20 Millionen Euro installiert. Außerdem konnten knapp 17.000 Haushalte im Rahmen des Projektes mit einem Wert-Gutschein ihr altes Kühlgerät gegen ein energieeffizientes A+++-Gerät austauschen.

 

Insgesamt haben diese Haushalte – vor allem Bezieher von Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Sozialhilfe – bisher 350 Millionen Euro eingespart. Die CO2-Reduktion summiert sich auf fast 550.000 Tonnen. Die Kosteneinsparungen pro Haushalt liegen zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr.

 

Zudem zeichnet sich das Projekt Stromspar-Check durch eine intensive Netzwerkarbeit mit Energieversorgern, der lokalen Wohnungswirtschaft sowie der Sozial- und Klimaschutzpolitik in den Kommunen aus.

Quelle: https://www.stromspar-check.de/fileadmin/default/images/logo_bmub.jpg

Ohne einwandfreies Messkonzept drohen hohe EEG-Umlagen

Das Energiesammelgesetz hat sich auch zu der Frage positioniert, was bei einer fehlenden mess- und eichrechtskonformen Abgrenzung von Strommengen passiert. Hierfür wurden neue Paragrafen in das EEG eingefügt, die vereinfacht ausgedrückt, eine Art „Amnestieregelung“ erhalten. Dies betrifft insbesondere Fälle, bei denen „Schätzungen“ der EEG-umlagepflichtigen Strommengen vorgenommen wurden, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt waren.

 

Grundvoraussetzung, um in den Genuss dieser Ausnahmeregelung zu kommen, ist eine mess- und eichrechtskonforme Abgrenzung, die ab dem 1.1.2020 realisiert und auf Verlangen des Netzbetreibers auch testiert worden ist. Es existiert demnach ein hoher Zeit- und Erfolgsdruck, um finanziellen Schaden abzuwenden.

Die beiden Intensivseminare zu „Messkonzepte für EEG- und KWKG-Anlagen“ https://004.frnl.de/lt/t_go.php?i=27780&e=MzkxNjA3NTA=&l=-https--www.bhkw-konferenz.de/veranstaltungsreihe/messkonzepte-fuer-eeg-und-kwkg-anlagen/ vermitteln aus der Praxis heraus mess- und eichrechtskonforme Abgrenzungen der EEG-Mengen innerhalb eines Versorgungsobjektes. In diesem Jahr werden die Tagesseminare am 20. März in Mainz sowie am 11. September in Potsdam angeboten.

Am 28. März 2019 findet in Magdeburg das Intensivseminar „EEG-Umlage und Einspeisemanagement“ statt. https://004.frnl.de/lt/t_go.php?i=27780&e=MzkxNjA3NTA=&l=-https--www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/28-03-2019-eeg-umlage/

Quelle: BHKW-Info

Mit Einsparzählern das Energiemanagement erleichtern.

Energieverschwendung erkennen, zugleich sehen wie Energie gespart werden kann und das per Klick: digitale Plattformen mit „smarter“ Technik, sogenannte Einsparzähler, machen es möglich. Das BMWi fördert mit dem „Pilotprogramm Einsparzähler“ Unternehmen, die solche innovativen digitalen Lösungen für mehr Energieeffizienz entwickeln und zur Marktreife bringen, mit bis zu einer Million Euro Zuschuss.

 

Digitale Einsparzähler können in Echtzeit und individuell den Verbrauch von Strom, Gas, Wärme und Kälte messen und analysieren. Sie informieren ihre Nutzer, wo die „Energiefresser“ sind und mit welchen wirtschaftlichen Maßnahmen sie die Energieeffizienz verbessern können. Sie sind also ein digitaler Assistent für effektives Energiemanagement.

 

Egal, ob Sportstätte, Parkhaus, Logistikhalle, Industrieunternehmen, Hotellerie, Handwerk oder Einzelhandel – digitale Plattformen bieten für unterschiedliche Anwendergruppen und Branchen individualisierte Lösungen zum günstigen wie systematischen Energiesparen. So kann Digitalisierung Impulse für die Entwicklung innovativer Lösungen und neuer Geschäftsmodelle für die Energiewende bringen.

Je höher die Energieeinsparung, desto höher die Förderung

 

Der Name ist Programm: Eingesparte Energiemengen werden gezählt und der Erfolg von Energieeffizienzmaßnahmen wird messbar: Unternehmen und Unternehmenskonsortien, die solche digitalen Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz für ihre Kunden entwickeln und bei ausgewählten Kunden zur Anwendung bringen, werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) mit dem „Pilotprogramm Einsparzähler“ https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Foerderprogramme/C-einsparzaehler.html mit attraktiven Zuschüssen unterstützt: Die Hälfte der Fördersumme wird als Pauschalförderung gezahlt, die Höhe der anderen Hälfte hängt vom Nachweis der gemessenen Energieeinsparungen beim Kunden ab.

So geht’s zum Zuschuss

 

Und so funktioniert die Förderung: Der Antragsteller stellt im Projektantrag an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Einsparzaehler/einsparzaehler_node.html dar, wie er seine digitale Plattform mit Dienstleistungen zum Energiesparen realisieren will. Nach der Bewilligung wird, der mit der Hilfe des BMWi entwickelte digitale Einsparzähler bei interessierten Kunden installiert und empfohlene Effizienzmaßnahmen werden umgesetzt.

 

Jede gesparte Kilowattstunde zählt - und zahlt sich doppelt aus: Der Endkunde profitiert von sinkenden Energiekosten, der Betreiber der Einsparzähler-Plattform ebenfalls: Sein Zuschuss steigt, je mehr Energie sein Kunde spart. Pro eingesparte Kilowattstunde erhält der Plattform-Betreiber anteilig die zweite Hälfte (max. 500.000 €) von der gesamten Projektfördersumme in Höhe von maximal einer Million Euro.

 

Die Förderung kann für Einsparzähler in allen Sektoren sowie bei Strom, Gas, Wärme oder Kälte beantragt werden. Bis maximal 50 Prozent der Projektkosten können mit dem Zuschuss finanziert werden: 25 Prozent der gesamten Entwicklungs-, Personal- und Projektkosten werden pauschal gefördert, weitere 25 Prozent in Abhängigkeit der erzielten Einsparungen beim Endkunden.

Quelle: BMWi

Anmeldung Newsletter

Sie haben einen Adblocker installiert. Diese Web App kann nur mit einem deaktivierten Adblocker korrekt angezeigt und konfiguriert werden.