Sonne nutzen (Foto: Krolkiewicz)
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WBW WohnBauWirtschaft Fachinformationen für Techniker der Baugenossenschaften, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hausbau, Hausverwaltung, Bauunternehmen, Industrie und Handwerk
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Ohne einwandfreies Messkonzept drohen hohe EEG-Umlagen

Das Energiesammelgesetz hat sich auch zu der Frage positioniert, was bei einer fehlenden mess- und eichrechtskonformen Abgrenzung von Strommengen passiert. Hierfür wurden neue Paragrafen in das EEG eingefügt, die vereinfacht ausgedrückt, eine Art „Amnestieregelung“ erhalten. Dies betrifft insbesondere Fälle, bei denen „Schätzungen“ der EEG-umlagepflichtigen Strommengen vorgenommen wurden, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt waren.

 

Grundvoraussetzung, um in den Genuss dieser Ausnahmeregelung zu kommen, ist eine mess- und eichrechtskonforme Abgrenzung, die ab dem 1.1.2020 realisiert und auf Verlangen des Netzbetreibers auch testiert worden ist. Es existiert demnach ein hoher Zeit- und Erfolgsdruck, um finanziellen Schaden abzuwenden.

Die beiden Intensivseminare zu „Messkonzepte für EEG- und KWKG-Anlagen“ https://004.frnl.de/lt/t_go.php?i=27780&e=MzkxNjA3NTA=&l=-https--www.bhkw-konferenz.de/veranstaltungsreihe/messkonzepte-fuer-eeg-und-kwkg-anlagen/ vermitteln aus der Praxis heraus mess- und eichrechtskonforme Abgrenzungen der EEG-Mengen innerhalb eines Versorgungsobjektes. In diesem Jahr werden die Tagesseminare am 20. März in Mainz sowie am 11. September in Potsdam angeboten.

Am 28. März 2019 findet in Magdeburg das Intensivseminar „EEG-Umlage und Einspeisemanagement“ statt. https://004.frnl.de/lt/t_go.php?i=27780&e=MzkxNjA3NTA=&l=-https--www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/28-03-2019-eeg-umlage/

Quelle: BHKW-Info

Mehr als 25.000 Wärmepumpen in Österreich installiert

Der Trend zu ökologischen Heizungssystemen setzt sich fort. Der europäische Wärmepumpenmarkt setzt jährlich über 1 Mio. Wärmepumpen ab. In Österreich wurden 2018 erstmals mehr als 25.000 Wärmepumpen installiert. Damit ist heute jedes vierte in Österreich verkaufte Haustechniksystem eine Wärmepumpe.

Besonders im Neubau ist dieses Heizungssystem bereits seit Langem beliebt. So entscheiden sich mehr als 50 % aller Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern für dieses umweltfreundliche Heizungssystem. Richard Freimüller,

 

Verbandspräsident der Branchenvertretung Wärmepumpe Austria, verrät warum dies so ist: „Kunden schätzen die Verlässlichkeit, den hohen Komfort und die niedrigen Betriebskosten“. In Österreich sind mehr als 300.000 Wärmepumpen in Betrieb und entlasten die Umwelt jährlich um etwa. 600.000 t CO2. Zusätzlich entwickelt sich die Wärmepumpe als Wirtschaftsmotor der erneuerbaren Energietechnologien. So erwirtschaftet die Wärmepumpenbrache in Österreich mittlerweile 300 Mio € Umsatz und sichert damit mehr als 1.300 Jobs (Vollzeitäquivalente) in einer aufstrebenden Branche.

 

Vom Gesamtabsatz von 25.850 Wärmepumpen entfallen 20.200 auf Heizungswärmepumpen und 5.600 Brauchwasser-Wärmepumpen. „Es freut uns, dass Wärmepumpenheizungen mit einem Wachstum von über 7 % im Vergleichszeitraum zu 2017 heute zum beliebtesten erneuerbaren Heizungssystem geworden sind,“ so Freimüller. So setzt sich der Siegeszug der Wärmepumpe fort.

Umsteiger von Öl auf Wärmepumpen erwartet dieses Jahr ein besonderes Highlight: Das hocheffiziente, langlebige und umweltfreundliche Heizsystem wird nicht nur weiterhin von der Bundesregierung mit dem „Raus mit Öl“- Bonus in Höhe von 4.000,- € bzw. 5.000,- € gefördert, wenn ein alter Ölkessel damit ersetzt wird. Erstmals sind für den Heizungswechsel auch keine zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen am Gebäude vorzunehmen.

 

„Mit Qualitätssicherung und Weiterbildungsangeboten für die ausführenden Installationsbetriebe bilden wir die Basis für ein nachhaltiges Wachstum des Wärmepumpenmarktes und hohe Zufriedenheit der Kunden“, so Freimüller.

Interessierte können alle Informationen zu Wärmepumpen auf der Website des Verbandes nachlesen und in einer speziellen Profisuche die nächstgelegenen Wärmepumpenpartner in der Umgebung finden. www.waermepumpe-austria.at

Quelle: OTS/Wärmepumpe Austria

Grand Tower (Foto uponor)

Dezentrale Wärme- und Kälteverteilung für höchstes Wohngebäude Deutschlands.

Einen der größten Aufträge der Firmengeschichte setzt Uponor derzeit gemeinsam mit dem Tochterunternehmen KaMo um. Im Frankfurter Grand Tower, Deutschlands höchstem Wohnkomplex, werden alle 401 Apartments und Penthouses mit Wohnungsstationen des Herstellers aus Ehingen ausgestattet. Ausschlaggebend hierfür sind die hohen Anforderungen an die Wärme- und Kälteversorgung der luxuriösen Eigentumswohnungen. So stellen die eigens für das Projekt entwickelten Lösungen einen optimalen individuellen Temperaturkomfort für die Bewohner sowie die klare Trennung der Primär- und Sekundärnetze im Gebäude sicher. Dabei werden die kompakten Stationen als Komplettpaket mit fertig verdrahteter Regelungstechnik geliefert, was für zügige Abläufe auf der Baustelle sorgt. Zusätzlich kommen in dem Wohnhochhaus etwa 300.000 m Rohrleitung des Typs Uponor Comfort Pipe für die Fußbodenheizung zum Einsatz.

 

Der im Frankfurter Europaviertel entstehende Grand Tower zeichnet sich vor allem durch seine eindrucksvolle, dynamische Architektur und den exklusiven Wohnkomfort aus. Bereits im Vorhinein erhielt das wegweisende Projekt daher zahlreiche renommierte Auszeichnungen, wie etwa den German Design Award oder den International Property Award 2017. In der Tat bekommen die Bewohner des 47 Etagen umfassenden Wohnturms einiges geboten. Zu den Highlights gehören eine Lobby mit Concierge-Service, ein 1.000 m2 großer Dachgarten sowie ein Sonnendeck auf 145 m Höhe. Auch die 41 bis 300 m2 großen Wohnungen geben mit ihrer raumhohen Verglasung einen beeindruckenden Ausblick auf Frankfurt und den Taunus frei. Die Eigentümer der Penthouses können zudem während der Bauphase Einfluss auf die Gestaltung der Einheiten nehmen.

 

Diesen hohen Ansprüchen an Flexibilität und Wohnkomfort entspricht auch die Wärme- und Kälteversorgung des Hochhauses. Die Basis bilden hier ein Fernwärmeanschluss mit einer Leistung von 2,5 MW sowie zwei auf dem Dach installierte Kaltwassererzeuger mit Leistungen von jeweils 600 kW. Die Wohnungsstationen dienen als Übergabepunkte für die Wärme und Kälte an die Wohnbereiche. Sie werden über die Steigstränge mit Heiz- und Kühlwasser versorgt und stellen mithilfe integrierter Wärmeübertrager eine klare Systemtrennung sowie die bedarfsgerechte Energieverteilung an die einzelnen Verbraucher sicher. In den unteren Etagen sind die Wohneinheiten mit einer Fußbodentemperierung und einem Badheizkörper sowie in den oberen Stockwerken zusätzlich mit einer Kühldecke und bei Bedarf mit einem Fan Coil ausgestattet.

 

Die Trennung der primären und sekundären Heiz- und Kühlkreise bringt in dem Wohnturm eine Reihe von Vorteilen mit sich. So können die Bewohner die Raumtemperaturen über die Stationen vollkommen unabhängig vom Gesamtsystem an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen, wodurch sich der Wohnkomfort signifikant erhöht. Dabei stellt der in den dezentralen Lösungen integrierte 6-Wege-Kugelhahn sicher, dass die Verbraucher sowohl im Heiz- als auch im Kühlbetrieb jederzeit zuverlässig mit der erforderlichen Durchflussmenge an Warm- bzw. Kaltwasser versorgt werden.

 

Durch die Entkopplung der Wohneinheiten lässt sich zudem bei einer eventuellen Störung in der komplexen Anlage relativ schnell die Fehlerquelle identifizieren. Liegt diese im Wohnbereich, bleibt bei Reparaturmaßnahmen der Rest des Heizungssystems vollständig in Betrieb. Ebenso ermöglichen die Stationen den einfachen nachträglichen Einbau einer Kühldecke oder eines Fan Coils, da die erforderlichen Anschlüsse bereits vorhanden sind und die Nachrüstung ohne Auswirkungen auf den Rest der Anlage durchgeführt werden kann.

Gleichzeitig sind für die zuverlässige Energieverteilung in dem Komplex hohe Drücke in den Steigleitungen erforderlich, welche durch die Wohnungsstationen zuverlässig ausgeglichen werden. Hierfür ließ der Hersteller umfangreiche Tests mit den Rohren der Lösungen durchführen, um diese für Nenndrücke bis PN 25 zertifizieren zu lassen. Darüber hinaus kommen dynamische Differenzdruckregler zum Einsatz, die den Anlagendruck (PN 16) bei der Übergabe an die Heizkreise auf das für die Sekundärkreise optimale Niveau abmindern.

 

Die exakte Anpassung der Wohnungsstationen auf die hohen Anforderungen des Gebäudes spielte bei der Auftragsvergabe eine große Rolle. Darüber hinaus erhielten die Projektbeteiligten von Uponor und KaMo umfassende Beratung und Unterstützung. Hinzu kam die hohe Flexibilität bei der Produktion der Stationen, von denen zu Anfang zehn Einheiten pro Woche auf die Baustelle geliefert werden mussten. Die Fertigstellung des Grand Tower ist für 2019 geplant.

 

Projektbeteiligte: Bauherr: gsp Städtebau GmbH, Berlin; Architekt: Magnus Kaminiarz & Cie. Architektur, Frankfurt am Main; Planung Haustechnik: ventury GmbH, Dresden; Ausführung Haustechnik: Fachbetrieb Mathias GmbH, Waltershausen; Lieferant: Uponor GmbH, KaMo GmbH

Quelle: uponor/Michaela Freytag

Wohnungsstation (Foto Meibes)

Dezentrale Heizwärme- und Warmwasserversorgung für Mehrparteiengebäude

In den 40,4 Millionen Wohnungen Deutschlands dominiert mit einem Anteil von rund 70 Prozent die Zentralheizung, wie eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft aus dem Jahr 2015 zeigt. Dabei gibt es mit dezentralen Wohnungsstationen ein alternatives System für die Heizwärme- und Warmwasserversorgung in Mehrparteiengebäuden, das entscheidende Vorteile bietet: Sie sind einfach und schnell in der Installation sowie sicher und effizient im Betrieb – und sorgen so für eine erhebliche Kosten- und Energieeinsparung. Die Meibes System-Technik GmbH baut und liefert unter der Marke Logotherm seit fast 30 Jahren anschlussfertige Wohnungs- und Übergabestationen sowohl für kleine als auch große Gebäude.

Wer ein Mehrparteiengebäude bauen oder modernisieren möchte, hat die Energiebilanz immer im Blick. Um Wärmeverluste beim Trinkwarmwasser und beim Heizen gering zu halten, bieten sich statt der traditionellen Anordnung über ein Zentralheizungssystem dezentral arbeitende Anlagen an. Das Prinzip dahinter ist folgendes: Im Keller ist eine individuelle Wärmequelle (Kesselanlage, Blockheizkraftwerk, Nah-/Fernwärme u. a.) installiert, die über einen Heizstrang die dezentralen Systeme mit Heizwasser speist. Diese wiederum versorgen die Wohnung mit Wärme, regeln den Wärmebedarf und erzeugen Warmwasser über einen Wärmetauscher. Im Gegensatz zu einer traditionellen Zentralheizung mit 5-Leiter-System (Kaltwasser, Trinkwarmwasser, Warmwasser-Zirkulation sowie Heizungsvor- und -rücklauf) kommen dezentrale Wohnungsstationen mit zwei Rohrleitungen weniger aus, da die Leitungen für das Trinkwarmwasser und die Warmwasser-Zirkulation entfallen. Dezentral statt zentral Die dezentrale Wärmeverteilung und Trinkwassererwärmung bietet darüber hinaus eine Vielzahl an Vorteilen: Es ist keine Bevorratung des Warmwassers notwendig, da in jeder Partei des Hauses ein Frischwassersystem besteht. Das Warmwasser wird erst vor Ort und nach Bedarf bereitet. Das Resultat sind nur minimale Wärmeverluste. Somit wird auch die Gefahr einer Legionellenbildung gebannt. Die dezentralen Wohnungsstationen sind einfach und schnell zu montieren. Praktisch: In jeder Station kann ein eigener Wasser- und Wärmemengenzähler bei Auslieferung vorinstalliert oder auch vor Ort verbaut werden. Damit kann in Mehrparteienhäusern verbrauchsgenau abgerechnet werden, wodurch die Mieter stets volle Kostentransparenz genießen.

Standardisierte Wohnungsstationen sind eine komfortable Lösung, da Zeitaufwendungen für individuelle Konfigurationen entfallen. Auch die Montage, Inbetriebnahme und der spätere Service werden so erleichtert. Diese Wohnungsstationen sind mit Warmwasserleistungen von 12 bis 24 l/min. und 10 bis 20 kW Heizleistungen sowie wahlweise kupfer- oder edelstahlgelötetem Wärmetauscher erhältlich. Es ist außerdem möglich, die standardisierten Wohnungsstationen mit Komplementärprodukten wie Auf- oder Unterputzgehäuse (u. a. auch funkfähige Hauben), Fußbodenverteilern mit 3 bis 12 Abgängen, Montageschlussschienen und anderen Zusatzartikeln zu ergänzen, so dass eine objektbezogene Konfiguration problemlos durchführbar ist.

Zweite Variante: komplett fertige Wohnungsstationen zum direkten Einbau inklusive aller hydraulischen und mechanischen Komponenten. Und da alle Baugruppen vorgefertigt geliefert werden, sind die Montage und Inbetriebnahme schnell und leicht auszuführen. Die Komplettstationen sind mit einer Warmwasserleistung von bis zu 20 l/min. und 10 kW Heizleistung erhältlich. Ebenfalls kann zwischen statischen oder Mischkreisanwendungen (Fußbodenverteiler mit sechs bis neun Abgängen) gewählt werden. Des Weiteren sind die Komplettstationen mit einem Auf- oder Unterputzgehäuse sowie wahlweise einem kupfergelöteten oder edelstahlgelöteten Wärmetauscher verfügbar.

Elektronischen Wohnungsstationen: Diese neue, bisher effizienteste Generation von dezentralen Wohnungsstationen arbeitet mikroprozessorgesteuert. Durch das perfekte Zusammenspiel von Regelungs- und Ventiltechnik stellt die Station Warmwasser gradgenau bereit, unabhängig von den vorliegenden Heizungswasser- oder Kaltwassertemperaturen. Ferner ist die Regelungs- und Steuerungstechnik dieser Art Wohnungsstation unempfindlich gegenüber Trinkwässern mit hohem Härtegrad, da keine sensiblen mechanischen Bauteile im Kaltwasser verbaut sind. Auch dabei handelt es sich um eine standardisierte Wohnungsstation mit der Möglichkeit zur objekt-/projektbezogenen Konfiguration. Gleichzeitig aber bietet die elektronische Wohnungsstation alle Vorzüge des kompletten Kompaktsystems. Weitere Funktionen wie beispielsweise die optionale witterungsgeführte Heizkreisregelung können je nach Art der Wohnungsstationen genutzt werden.

Quelle: Mebes/presigno

Mit Einsparzählern das Energiemanagement erleichtern.

Energieverschwendung erkennen, zugleich sehen wie Energie gespart werden kann und das per Klick: digitale Plattformen mit „smarter“ Technik, sogenannte Einsparzähler, machen es möglich. Das BMWi fördert mit dem „Pilotprogramm Einsparzähler“ Unternehmen, die solche innovativen digitalen Lösungen für mehr Energieeffizienz entwickeln und zur Marktreife bringen, mit bis zu einer Million Euro Zuschuss.

 

Digitale Einsparzähler können in Echtzeit und individuell den Verbrauch von Strom, Gas, Wärme und Kälte messen und analysieren. Sie informieren ihre Nutzer, wo die „Energiefresser“ sind und mit welchen wirtschaftlichen Maßnahmen sie die Energieeffizienz verbessern können. Sie sind also ein digitaler Assistent für effektives Energiemanagement.

 

Egal, ob Sportstätte, Parkhaus, Logistikhalle, Industrieunternehmen, Hotellerie, Handwerk oder Einzelhandel – digitale Plattformen bieten für unterschiedliche Anwendergruppen und Branchen individualisierte Lösungen zum günstigen wie systematischen Energiesparen. So kann Digitalisierung Impulse für die Entwicklung innovativer Lösungen und neuer Geschäftsmodelle für die Energiewende bringen.

Je höher die Energieeinsparung, desto höher die Förderung

 

Der Name ist Programm: Eingesparte Energiemengen werden gezählt und der Erfolg von Energieeffizienzmaßnahmen wird messbar: Unternehmen und Unternehmenskonsortien, die solche digitalen Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz für ihre Kunden entwickeln und bei ausgewählten Kunden zur Anwendung bringen, werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) mit dem „Pilotprogramm Einsparzähler“ https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Foerderprogramme/C-einsparzaehler.html mit attraktiven Zuschüssen unterstützt: Die Hälfte der Fördersumme wird als Pauschalförderung gezahlt, die Höhe der anderen Hälfte hängt vom Nachweis der gemessenen Energieeinsparungen beim Kunden ab.

So geht’s zum Zuschuss

 

Und so funktioniert die Förderung: Der Antragsteller stellt im Projektantrag an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Einsparzaehler/einsparzaehler_node.html dar, wie er seine digitale Plattform mit Dienstleistungen zum Energiesparen realisieren will. Nach der Bewilligung wird, der mit der Hilfe des BMWi entwickelte digitale Einsparzähler bei interessierten Kunden installiert und empfohlene Effizienzmaßnahmen werden umgesetzt.

 

Jede gesparte Kilowattstunde zählt - und zahlt sich doppelt aus: Der Endkunde profitiert von sinkenden Energiekosten, der Betreiber der Einsparzähler-Plattform ebenfalls: Sein Zuschuss steigt, je mehr Energie sein Kunde spart. Pro eingesparte Kilowattstunde erhält der Plattform-Betreiber anteilig die zweite Hälfte (max. 500.000 €) von der gesamten Projektfördersumme in Höhe von maximal einer Million Euro.

 

Die Förderung kann für Einsparzähler in allen Sektoren sowie bei Strom, Gas, Wärme oder Kälte beantragt werden. Bis maximal 50 Prozent der Projektkosten können mit dem Zuschuss finanziert werden: 25 Prozent der gesamten Entwicklungs-, Personal- und Projektkosten werden pauschal gefördert, weitere 25 Prozent in Abhängigkeit der erzielten Einsparungen beim Endkunden.

Quelle: BMWi

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