Sonne nutzen (Foto: Krolkiewicz)
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WohnBauWirtschaft WBW Fachmagazin Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Energie, Baustoffe, Bautechnik, Hausbau, Umwelt, Fassade, Dach, Breitband, Software, TGA, IT
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Mit Einsparzählern das Energiemanagement erleichtern.

Energieverschwendung erkennen, zugleich sehen wie Energie gespart werden kann und das per Klick: digitale Plattformen mit „smarter“ Technik, sogenannte Einsparzähler, machen es möglich. Das BMWi fördert mit dem „Pilotprogramm Einsparzähler“ Unternehmen, die solche innovativen digitalen Lösungen für mehr Energieeffizienz entwickeln und zur Marktreife bringen, mit bis zu einer Million Euro Zuschuss.

 

Digitale Einsparzähler können in Echtzeit und individuell den Verbrauch von Strom, Gas, Wärme und Kälte messen und analysieren. Sie informieren ihre Nutzer, wo die „Energiefresser“ sind und mit welchen wirtschaftlichen Maßnahmen sie die Energieeffizienz verbessern können. Sie sind also ein digitaler Assistent für effektives Energiemanagement.

 

Egal, ob Sportstätte, Parkhaus, Logistikhalle, Industrieunternehmen, Hotellerie, Handwerk oder Einzelhandel – digitale Plattformen bieten für unterschiedliche Anwendergruppen und Branchen individualisierte Lösungen zum günstigen wie systematischen Energiesparen. So kann Digitalisierung Impulse für die Entwicklung innovativer Lösungen und neuer Geschäftsmodelle für die Energiewende bringen.

Je höher die Energieeinsparung, desto höher die Förderung

 

Der Name ist Programm: Eingesparte Energiemengen werden gezählt und der Erfolg von Energieeffizienzmaßnahmen wird messbar: Unternehmen und Unternehmenskonsortien, die solche digitalen Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz für ihre Kunden entwickeln und bei ausgewählten Kunden zur Anwendung bringen, werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) mit dem „Pilotprogramm Einsparzähler“ https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Foerderprogramme/C-einsparzaehler.html mit attraktiven Zuschüssen unterstützt: Die Hälfte der Fördersumme wird als Pauschalförderung gezahlt, die Höhe der anderen Hälfte hängt vom Nachweis der gemessenen Energieeinsparungen beim Kunden ab.

So geht’s zum Zuschuss

 

Und so funktioniert die Förderung: Der Antragsteller stellt im Projektantrag an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Einsparzaehler/einsparzaehler_node.html dar, wie er seine digitale Plattform mit Dienstleistungen zum Energiesparen realisieren will. Nach der Bewilligung wird, der mit der Hilfe des BMWi entwickelte digitale Einsparzähler bei interessierten Kunden installiert und empfohlene Effizienzmaßnahmen werden umgesetzt.

 

Jede gesparte Kilowattstunde zählt - und zahlt sich doppelt aus: Der Endkunde profitiert von sinkenden Energiekosten, der Betreiber der Einsparzähler-Plattform ebenfalls: Sein Zuschuss steigt, je mehr Energie sein Kunde spart. Pro eingesparte Kilowattstunde erhält der Plattform-Betreiber anteilig die zweite Hälfte (max. 500.000 €) von der gesamten Projektfördersumme in Höhe von maximal einer Million Euro.

 

Die Förderung kann für Einsparzähler in allen Sektoren sowie bei Strom, Gas, Wärme oder Kälte beantragt werden. Bis maximal 50 Prozent der Projektkosten können mit dem Zuschuss finanziert werden: 25 Prozent der gesamten Entwicklungs-, Personal- und Projektkosten werden pauschal gefördert, weitere 25 Prozent in Abhängigkeit der erzielten Einsparungen beim Endkunden.

Quelle: BMWi

Öffentliches Stadtwerke-Ladenetz steht in Bochum.

Bis Ende des Jahres 2018 haben die Stadtwerke Bochum alle vom Bund geförderten öffentlichen Normal- und Schnellladesäulen im Bochumer Stadtgebiet in Betrieb genommen. An den 24 Normalladesäulen und sieben Schnellladesäulen wurden bereits in den ersten Wochen in fast 1.700 Ladevorgängen rund 14.000 Kilowattstunden (kWh) Ökostrom geladen. Aktuell sind in Bochum 398 Elektrofahrzeuge gemeldet.

 

Die Schnellladesäulen befinden sich an den Standorten Ruhr Park (2), Parkplatz Kemnader See, Marktplatz Riemke, Bruchspitze, Küppersstraße und Marktplatz Weitmar. Die DC-Schnellladestationen verfügen über zwei Ladepunkte mit 50 bzw. 22 Kilowatt (kW), so dass Ladevorgänge bis zu 20-mal schneller erfolgen als über eine herkömmliche Haushaltssteckdose.

 

Die Normalladesäulen haben eine Leistung von jeweils 22 kW. Sie befinden sich an den Standorten Springerplatz, Stettiner Straße, Eschweg, Kollegstraße, Eulenbaumstraße, Dr.-C.-Otto-Straße, Amtsstraße, Marktplatz Linden, Marktplatz Langendreer, Werner Markt, Gerther Straße, Bismarckplatz, August-Bebel-Platz, Hans-Ehrenberg-Platz, Universitätsstraße, Viktoriastraße, Thorpeplatz, Gerald-Mortier-Platz, Springorumallee, Hattinger Straße, Matthias-Claudius-Straße, Ostring, Steiger-Stein-Straße und Riemker Straße.

 

Die Säulen werden mit Ökostrom aus Wasserkraft betrieben und sind 24 Stunden in Betrieb. Die Authentifizierung erfolgt via QR-Code, über die Stadtwerke-Ladekarte „Stadtwerkedrive“ oder über alle gängigen Ladekarten bzw. Apps. Alle gängigen Elektro-Fahrzeugtypen können an den Stationen aufgeladen werden. So sind die Normalladesäulen mit sogenanntem Typen 2-Lademöglichkeiten ausgestattet, die Schnellladesäulen mit CCS, CHADEMO und Typ 2.

 

Die Stadtwerke Bochum haben nun insgesamt rund 200 Ladepunkte im Bochumer Stadtgebiet installiert, davon rund 100 öffentliche Ladepunkte und noch einmal rund 100 im Kundenauftrag. Mit dem Stadtwerke Lade Paket bietet der Energieversorger Privat- und Gewerbekunden neue Ladesäulen sowohl im Pachtmodell als auch zum Kauf. Die Kundenberater der Stadtwerke helfen auch dabei, öffentliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen.

 

Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität und zum Stadtwerke Lade Paket gibt es unter www.stadtwerke-bochum.de/stadtwerkedrive.

Quelle: Stadtwerke Bochum

Construction of a bottling plant in Lahti confirmed

A large bottling plant will be built in Lahti in Finland, with all of its products intended for export. Investment is EUR 20–22 million.

 

Process and equipment planning for the plant, to be constructed in Lahti’s Hennala suburb, has already started. According to H2O4U Finland Oy, the company responsible for the construction work, planning should be complete in March 2019. The estimated duration of the construction work is 10 months, and the schedule and the size of the bottling plant will be specified when the planning work is completed. The facility will be located on Hennala’s Kallio-Pietilänkatu, on a plot owned by H2O4U Finland Oy.

 

The production plant is expected to provide jobs for 20–30 people, and the employment impact of the construction phase is estimated at 130 person-years. In addition, the project team aim to acquire the required outsourcing and contractor services from the Lahti region to the greatest extent possible. The plant will be built by a Finnish construction company, whose identity is to be revealed when the construction work starts.

‘The investment now confirmed is good news for the entire Lahti region. It also strengthens Lahti’s position in the international environmental industry,’ says Mayor of Lahti Pekka Timonen.

 

The Singapore-based investor Allan Poh, with his family, and their company Aqua-Matters are involved in H2O4U Finland Oy’s investment. England-based Zenith Global is in charge of the process and equipment planning.

When the water-bottling plant is completed, all of its products will be exported. For the first few years, the main target market will be China.

 

For more information, please contact:

Pekka Timonen, Mayor of Lahti, Mobile: p. +358 50 337 4386

Deuschlandweit das größte Projekt seiner Art.

Im nordrhein-westfälischen Troisdorf läuft das derzeit deutschlandweit größte Mieterstrom-Projekt mit geförderten Mitteln durch den sogenannten Mieterstromzuschlag im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Projekt, das von der EnergieAgentur.NRW nach einer Erstberatung begleitet wurde, versorgt 24 Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus in drei mehrgeschossigen Gebäuden mit zusammen 75 Bewohner mit Strom. Dazu wurden alle Dachflächen mit Photovoltaik-Modulen mit einer Gesamtleistung von 86,9 kWp belegt. Komplettiert wird die PV-Anlage durch sechs Powerwall-2-Batteriespeicher von Tesla. „Die Mieter haben sich zu 100 Prozent dem Projekt angeschlossen. Zusätzlich wird der PV Strom, insofern er nicht von der Wasser-Wasser-Wärmepumpe oder den Mietern verbraucht wird, zunächst in Stromspeichern gespeichert. Das funktioniert so effizient, dass wir bereits im Mai einen durchschnittlichen Autarkiegrad von 83 Prozent erreicht haben. An vereinzelnden Tagen und Nächten sogar 98 Prozent“, erklärt Frank Scholzen von der Firma Scholzen Immobilien, der Eigentümerin der Immobilien.

 

Bei Mietstromprojekten wird in einer vermieteten Immobilie – durch PV und/oder Blockheizkraftwerke (BHKW) – Strom erzeugt. Dieser Direkt-Strom wird vom Betreiber der Anlage häufig dem lokalen Energieversorger oder – wie in Troisdorf – vom Vermieter an die Mieter verkauft. „Der den Mietern angebotene Strom ist kostengünstiger als Strom aus dem Netz. Der Vorteil für den Anlagenbetreiber ist eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit, ebenso ist eine ökologisch nachhaltige Stromversorgung gegeben“, erläutert Wilhelm Schröder von der EnergieAgentur.NRW, der das Projekt beratend begleitet hat.

Die drei Gebäude der Firma Scholzen Immobilien zeichnen sich allerdings nicht bloß durch eine innovative Stromversorgung aus, auch im Bereich Wärme ist man in Troisdorf zukunftsfähig: So besteht die Heizung aus zwei Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit zusammen 76 kW thermischer Leistung. Die Brunnentiefe beträgt – dank des hohen Grundwasserspiegels unweit des Rheins – lediglich 14 Meter. Scholzen: „Durch die vom Aachener Unternehmen Discovergy gelieferten Smart Meter ist eine laufende Überwachung der Energieströme zwischen PV Anlage, Wärmepumpe, Energiespeicher und Hauptzähler möglich.“

 

Bei dem komplexen und anspruchsvollen Projekt sind viele Beteiligte zu koordinieren. In Troisdorf waren beteiligt: Priogo AG aus Zülpich (Fachpartner für Photovoltaik, Heiztechnik, Elektromobilität); Discovergy GmbH aus Aachen intelligente Messsysteme); Stadtwerke Troisdorf GmbH (Verteilnetzbetreiber); Westfalen-Gruppe aus Münster (Reststromlieferant);  Vaillant Group aus Remscheid (Hersteller der Wärmepumpen) und Geotechnik GmbH aus Wesseling (Brunnenbohrunternehmen).

Das Unternehmen Scholzen Immobilien plant inzwischen ein weiteres Mieterstromprojekt Düsseldorf.

 

Bis Ende April 2018 sind in NRW insgesamt 19 über das EEG geförderte Mieterstromprojekte mit einer installierten Leistung von über 350 kWp realisiert worden. Die EnergieAgentur.NRW https://www.energieagentur.nrw/ hat eine Broschüre mit dem Titel „Mieterstrom – kurz erklärt“ herausgegeben, in der die technischen und rechtlichen Aspekte, die es bei der Umsetzung von Projekten zu beachten gilt, ausführlich dargestellt sind.

Quelle: Energieagentur NRW

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