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WBW WohnBauWirtschaft Fachinformationen für Techniker der Baugenossenschaften, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Hausbau, Hausverwaltung, Bauunternehmen, Industrie und Handwerk
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Ziegelindustrie überwiegend positiv gestimmt.

„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist zur sozialen Frage unserer Zeit geworden. Hier gilt es auf allen politischen Ebenen entschieden gegenzusteuern“, fordert Stefan Jungk, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie. Ob das seit Monaten ausstehende Gebäudeenergiegesetz, der Mangel an bezahlbarem Bauland oder der Fachkräftemangel – die Liste der politisch zu lösenden Herausforderungen ist lang und muss endlich energisch angegangen werden.

 

Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Frederichs freute sich über die positive Entwicklung in allen Produktsparten. „Ob Wand, Dach, Fassade oder Fläche – unsere Produkte sind am Bau gefragt. Vor allem der zuletzt schwierige Dachziegelmarkt verzeichnet einen deutlichen Zuwachs bei Produktion und Ertrag. Im Jahresvergleich konnte der Umsatz spartenübergreifend um 2,3 Prozent gesteigert werden. Angesichts der zahlreichen Bauaufgaben ist von einem positiven Geschäftsjahr 2019 auszugehen.

 

Die Verbandsarbeit war im vergangenen Jahr stark geprägt von diversen Produktions- und Nachfragethemen. Insbesondere die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Energiewende stand auf der Agenda und konnte mit dem diesjährigen Gast der Jahrestagung, dem Unterabteilungsleiter Klimaschutz im Bundesumweltministerium, Berthold Goeke, intensiv diskutiert werden. „Besonders unsere Studie zu den Potenzialen der Dachsanierung hat für politisches Aufsehen gesorgt“, so Frederichs. Mehr als zehn Millionen sanierungsbedürftige Dächer bieten ein enormes energetisches, wirtschafts- und beschäftigungspolitisches Potenzial, das es zu heben gilt.

 

Eine klare Absage erteilt die Ziegelindustrie den Plänen einer baden-württembergischen Holzbauoffensive. „Die Landesregierung hat faire Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer zu schaffen, eine einseitige Förderung lehnen wir entschieden ab“, so Verbandspräsident Stefan Jungk.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Präsident Stefan Jungk und Vizepräsident Hans Helmut Jacobi. Auf Anton Hörl folgt Johannes Edmüller als weiterer Vizepräsident.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e. V.

https://www.ziegel.de

Holzbau-Programm HoB.Ex jetzt mit Deckenscheibenmodul

Die neueste Version des seit vielen Jahren in der Holzbaubranche bekannten und geschätzten Programms HoB.Ex gibt es nun mit einem kompletten Aussteifungsmodul und ist unter dem Titel „HoB.Ex EC5 1.2.0“ seit Anfang 2019 erhältlich.

Das bisherige Modul zur Gebäudeaussteifung beschränkte sich auf die Bemessung von aussteifenden Wandtafeln. Jetzt wurde das Modul um die Bemessung der dazugehörigen aussteifenden Deckentafeln ergänzt. Hierbei werden neben der Spannrichtung der Decken auch die Lage der aussteifenden Wandtafeln sowie deren Wandscheibenkräfte berücksichtigt. Weiterhin ist es möglich, Deckenscheiben mit Treppen-Öffnungen zu bemessen, wobei die Übertragung der Randkräfte über Lasteinleitungsrippen ebenfalls bemessen wird. Grundlage der Bemessung bildet der Eurocode 5 (EC 5), DIN EN 1995-1-1:2010-12.

 

Hauptbestandteil der Version 1.2.0 (EC 5) sind rund 250 Excel-Dateien, die als Eingabe-oberfläche dienen und in denen im Hintergrund die Berechnungen für die Bemessung stattfinden. Die Module sind in folgende Untermenüs aufgeteilt: Einzelnachweise, Bauteile, Dächer, Verbindungen, Gebäudeaussteifung, Extras. Die Module sind im integrierten digitalen Handbuch beschrieben.

Alle bisherigen Funktionen bleiben erhalten

Das Programm ermöglicht klassische Träger- und Bauteilbemessungen bzw. Bemessungen von Verbindungen wie Fachwerkknoten, Versätze, Stöße, Queranschlüsse oder Ausklinkungen. Besonders hervorzuheben ist, dass alle gängigen Holzbau-Verbindungs-mittel bemessen werden können, aber auch Vollgewindeschrauben. Eine entsprechende Grafik liefert außerdem alle Angaben zu den jeweiligen Verbindungsmittelabständen.

 

Kosten für Einzel- und Mehrplatzversion

Die Einzelplatzversion umfasst zwei Lizenzen und kostet 899.- Euro. Die Mehrplatzversion mit Lizenzen für die Nutzung an bis zu sieben Arbeitsplätzen desselben Unternehmens kostet 1.499.- Euro.

Wer HoB.Ex bereits hat, kann je nach Version ein Update auf HoB.Ex EC5 1.2.0 erwerben. Ein Update von 1.1.x kostet 150.- Euro für den Einzelplatz bzw. 250.- Euro für die Mehrplatzversion. Ein Update von 1.0.x dagegen kommt auf 285.- Euro für den Einzelplatz bzw. 435.- Euro für die Mehrplatzversion. Auf alle Preise kommt die Mehrwertsteuer dazu.

HoB.Ex kann unter https://www.hobex.net  heruntergeladen werden. Die zur Nutzung benötigten digitalen Lizenzschlüssel vergibt exklusiv das Ingenieurbüro Holzbau in Karlsruhe www.ib-holzbau.de . Registrierten Nutzern bietet das renommierte Büro zudem einen kostenlosen Hotline-Service.

 

Über HoB.Ex

HoB.Ex ist eine Statik-Software für die Bemessung nach Eurocode 5 (DIN EN 1995-1-1:2010-12.). Entwickelt hat sie Prof. Dr.-Ing. François Colling, Professor für Holzbau und Baustatik an der FH Augsburg und Mitglied des Spiegelausschusses zum EC 5. Das Programm basiert auf dem Tabellen-Kalkulations-Programm Microsoft Excel und deckt einen wesentlichen Bereich der täglichen Bemessung in einem Ingenieurbüro oder Zimmereibetrieb ab. Die übersichtliche Programmstruktur bietet einen schnellen Einstieg in das semiprobabilistische Sicherheitskonzept der Holzbaunorm.

 

Quelle: Dipl.-Ing. (FH) Susanne Jacob-Freitag

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