Ischtartor Ausschnit Mueseumsinsle Berlin
Ischtartor Ausschnit Mueseumsinsle Berlin
WohnBauWirtschaft WBW Fachmagazin Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Energie, Baustoffe, Bautechnik, Hausbau, Umwelt, Fassade, Dach, Breitband, Software, TGA, IT
WohnBauWirtschaft WBW FachmagazinWohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Energie, Baustoffe, Bautechnik, Hausbau, Umwelt, Fassade, Dach, Breitband, Software, TGA, IT
Hafen Rostock (Foto sto)

Spezialfasern: Sicherheit bei Brand

Mit dem Trockenspritzmörtel StoCrete TS 100 werden Brücken, Tunnel und Wasserbauwerke instandgesetzt und deren Tragfähigkeit wiederhergestellt. Der polymermodifizierte Mörtel von StoCretec (Kriftel) enthält spezielle Fasern. Diese ermöglichen höhere Schichtdicken in einem Arbeitsgang und sorgen für mehr Sicherheit im Brandfall. Selbst unter dynamischer Belastung des Bauteils härtet der Mörtel zuverlässig aus und lässt sich einfach und sicher verarbeiten.

Aufgrund seiner speziellen Rezeptur nimmt StoCrete TS 100 im Verbund mit dem Bestandsbeton Spannungen auf und leitet sie zuverlässig in die Bewehrung ein. Der polymermodifizierte Mörtel der Klasse R4 (gemäß EN 1504-3) eignet sich sowohl zur flächigen Erhöhung der Betondeckung als auch zur lokalen Reprofilierung. Die enthaltenen Polypropylenfasern verstärken seine Frischmörtelstruktur und gestatten so Schichtdicken bis zu 50 Millimeter in einem Arbeitsgang. Im Brandfall schmelzen diese Fasern, wodurch der Abbau des entstehenden Dampfdrucks ermöglicht wird – dies verhindert, dass der Mörtel abplatzt. Aufwändige Brandprüfungen nach ETK-, HC- und EBA-Kennlinie belegen die Materialeignung von StoCrete TS 100 für die Wiederherstellung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Betonbauteilen. Er ist in die Baustoffklasse A1 – nichtbrennbar – eingeordnet.

 

Anwendung auch im wasserberührten Bereich

Die für StoCrete TS 100 verwendeten Polymere sorgen für eine sehr gute Frost-/Tausalzbeständigkeit, einen hohen Widerstand gegen das Eindringen von Chloriden und einen hohen Karbonatisierungswiderstand. Zudem erweist sich der Mörtel in der Wasserwechselzone als enorm langlebig und eignet sich somit auch für den Einsatz im wasserberührten Bereich.

 

Die Verarbeitung von StoCrete TS 100 im Trockenspritz-verfahren sorgt für hohe Flexibilität bei der Arbeitseinteilung: Die optimierte Mörtelrezeptur ermöglicht lange Förderstrecken sowie die Überwindung großer Höhen von der Material-übergabe bis zum Applikationsort. Bei Bedarf ist der Mörtel im Silo erhältlich.

StoCrete TS 100 bewährt sich bereits seit vielen Jahren an unzähligen Bauwerken. Er erfüllt die Anforderung nach EN 1504-3. Zusätzlich liegen ergänzende Prüfnachweise zu bautechnisch relevanten Fragen vor.

Quelle: Sto

Graue Wohnungsnot“: Deutschland muss sich für neue Rentner-Generation umbauen

Ab 2035 wird Deutschland „richtig alt“ und im Alter zunehmend ärmer. Und trotzdem muss sich die neue Rentner-Generation das Wohnen auch noch leisten können. Genau das wird so allerdings mit dem jetzigen Wohnungsmarkt nicht klappen, sagt das Pestel-Institut. Die Wissenschaftler aus Hannover warnen: Deutschland steuert auf ein massives Alters-Wohnproblem zu – auf eine „graue Wohnungsnot“. Dazu legte das Pestel-Institut heute (Montag) auf der Fachmesse BAU in München eine neue Studie vor. – Titel: „Wohnen der Altersgruppe 65plus“.

Demnach werden ab 2035 rund 24 Millionen Menschen zur Altersgruppe „65plus“ gehören – rund 6 Millionen mehr als heute (in Bayern: 3,7 Millionen Senioren – ein Plus von 1,1 Millionen, München: 330.000 Über-65-Jährige – plus 73.000). Genau deshalb schlägt das Pestel-Institut jetzt Alarm: Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass bereits bis 2030 bundesweit rund 3 Millionen altersgerechte Wohnungen zusätzlich gebaut werden müssen, davon in Bayern rund 470.000 und allein in München 40.000 Senioren-Wohnungen.

„Es ist deshalb notwendig, beim Neubau weiterhin den Fokus verstärkt auf das altersgerechte Bauen zu legen. Ein Großteil der erforderlichen Senioren-Wohnungen wird allerdings durch den Umbau vorhandener Wohnungen entstehen müssen: Deutschland steht vor einem neuen Baujahrzehnt des altersgerechten Sanierens“, sagt Stefan Thurn. Für den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) steht fest: „Deutschland muss sich umbauen“. Gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, sei der Bedarf vor allem an kleinen und bezahlbaren Senioren-Wohnungen enorm.

Dies ist ein Ergebnis der Studie „Wohnen 65plus“, die der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel beim Pestel-Institut in Auftrag gegeben hat. Die Wissenschaftler aus Hannover nennen auch die Kosten: Demnach werden für den altersgerechten Umbau und die Modernisierung bis 2030 rund 50 Milliarden Euro an Investitionen und damit mindestens 5,6 Milliarden Euro an Fördermitteln erforderlich sein. Der Staat müsse diesen „grauen Wohnungsumbau“ offensiv unterstützen – mit Beratungs- und Förderprogrammen. Institutsleiter Matthias Günther hat dabei auch die Haushalte mit Wohneigentum im Blick: „Kreditprogramme stoßen bei Menschen, die bald in Rente gehen, auf wenig Interesse. Erst recht bei Siebzigjährigen. Hier ist nur mit direkten Zuschüssen effektiv etwas zu erreichen.“

 

Senioren-Wohnungen: 500 Millionen Euro Förderung – pro Jahr

Das Pestel-Institut kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass mindestens 500 Millionen Euro jährlich an Fördermitteln für den generationengerechten Bau- und Umbau erforderlich sind. Für den Staat rechne sich dies sogar: „Barrierearme Wohnungen ermöglichen Menschen eine Pflege in den eigenen vier Wänden. Die deutlich teurere und oft nicht gewollte stationäre Pflege im Heim lässt sich so häufig vermeiden. Langfristig lassen sich damit Kosten im Gesundheitswesen sparen. Zudem bedeutet barrierearmer Wohnraum auch immer eine bessere Sturz- und Unfallprävention“, sagt Studienleiter Matthias Günther. So koste es im Schnitt rund 16.000 Euro, eine Wohnung barrierearm umzubauen. Die stationäre Pflege sei pro Jahr rund 8.500 Euro teurer als die ambulante Pflege. „Damit macht sich ein altersgerechter Umbau einer Wohnung schon dann bezahlt, wenn sich dadurch der Heimaufenthalt um knapp zwei Jahre nach hinten verschieben lässt“, so Günther.

Geburtenstarken Jahrgänge gehen deutlich ärmer in Rente

 

 

Das Pestel-Institut sagt zudem eine „Senioren-Umzugswelle“ voraus. Der Grund: Die kommende Rentnergeneration wird deutlich weniger Geld zur Verfügung haben als die Senioren heute. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Anteil an Senioren, die für ihren Lebensunterhalt auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, in den kommenden zwanzig Jahren von derzeit 3 auf dann 25 bis 35 Prozent steigen wird. Es würde also jeden Vierten, vielleicht sogar jeden Dritten treffen. „Für die Senioren von morgen wird es finanziell eng – und das sind insbesondere die geburtenstarken Jahrgänge der 60er-Jahre. Also die Baby-Boomer, die ab 2025 in Rente gehen. Eine ganze Generation mit deutlich niedrigeren Renten trifft dann aufsteigende Wohnkosten“, sagt Matthias Günther. Die Folge: Viele werden sich ihr bisheriges Wohnen nicht mehr leisten können. Sie werden dann gezwungen sein, die eigene Wohnfläche zu reduzieren, so das Pestel-Institut.

Ein Großteil der Menschen werde mit dem Eintritt ins Rentenalter in deutlich kleinere Wohnungen umziehen müssen oder gemeinschaftliche Wohnformen suchen. Derzeit liege die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf bei 46,5 Quadratmetern (Bayern: 47,8 Quadratmeter, München: 39,7 Quadratmeter). Dabei hätten Senioren-Haushalte heute im Schnitt eine noch deutlich höhere Wohnfläche zur Verfügung. Das liege daran, dass die Wohnung auch nach dem Auszug der Kinder häufig behalten werde. So geht die letzte Mikrozensus-Erhebung zur Pro-Kopf-Wohnfläche bei Senioren-Haushalten sogar von 59 Quadratmetern aus.

 

Senioren: Neue Wohnformen – Verdrängung aus teuren Städten

„Ein wichtiger Grund dafür ist der starke Anstieg der Mieten. Wenn Senioren heute bereit sind, aus ihrer Wohnung, in der sie schon lange leben, auszuziehen und eine kleinere Wohnung suchen, dann scheitert das an den Mietkosten. In der Regel finden sie keine kleinere Wohnung für eine niedrigere Miete. Und wer sich seine bisherige Mietwohnung nicht mehr leisten kann, wird gerade in den teuren Städten häufig gezwungen sein, nicht nur die Wohnung zu wechseln, sondern mit der Wohnung auch den Wohnort“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther.

Die Wissenschaftler plädieren in ihrer Studie dafür, in Städten ein bezahlbares Seniorenwohnen anzubieten, bei dem die Älteren in ihrem Quartier und damit in ihrem sozialen Umfeld bleiben können. Für einkommensschwache Haushalte mit Wohneigentum müsse es – gerade im ländlichen Raum – Wohnberatungen geben. Ziel müsse es sein, ältere Menschen durch die Organisation von Umbauten und Umzügen zu unterstützen. Sie sollten dabei auch zum Ausprobieren neuer Wohnformen – wie etwa zum gemeinschaftlichen Wohnen – motiviert werden. Hierfür müsse die Politik auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene bereits jetzt die Weichen stellen.

 

Bayern: „Baustoff-Spitzenreiter“

Neben dem Themenschwerpunkt „Wohnen 65plus“ zog der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) auf seiner Pressekonferenz in München auch eine Konjunkturbilanz: Durch die weiterhin lebhafte – und stark von den Impulsen des Wohnungsbaus profitierende – Baukonjunktur geht der Fachhandel für das zurückliegende Jahr von einem Umsatzplus von gut 5 Prozent aus. Dies ergab eine repräsentative Branchen-Blitzumfrage des BDB unter rund 1.000 Verbandsmitgliedern. Dabei sind, so der BDB, die Ergebnisse regional allerdings deutlich unterschiedlich ausgefallen: So habe der Fachhandel in Bayern mit einem Umsatzplus von rund 7,5 Prozent ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis erzielt, während die Unternehmen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin und Sachsen-Anhalt nur knapp über dem Vorjahresergebnis lägen.

Baukonjunktur-Barometer 2019: optimistisch

Für das Baujahr 2019 erwarte man erstmals die Auswirkungen der letzten Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2016). Denn die bisherigen Gebäude seien überwiegend noch mit Baugenehmigungen nach dem Standard der EnEV 2014 errichtet worden. Durch den höheren Anteil, der durch die EnEV 2016 erforderlichen Gebäudetechnik wird, so der BDB, in diesem Jahr im Baustoff-Fachhandel voraussichtlich weniger Wertschöpfung generiert. Die EnEV werde sich als „starker Kostentreiber im Wohnungsbau“ auswirken. Der BDB erwartet hierdurch auch im Baujahr 2019 eine „dämpfende Wirkung“ auf den Wohnungsbau. „Trotz des ‚Wohnungsbau-Schwächefaktors EnEV‘ signalisiert das Baukonjunktur-Barometer des BDB allerdings auch für 2019 ein deutlich positives Signal. Wir gehen mit Optimismus ins neue Baujahr“, sagt BDB-Präsident Stefan Thurn. Der Fachhandel biete eine professionelle Begleitung von Bauvorhaben. Vom Fördergeld-Dschungel bis zum breiten Baumaterial-Spektrum: „Die Fachhändler und ihre Planer sind wichtige Lotsen für Bauherren, Handwerker und Bauunternehmer“, sagt Stefan Thurn. Gerade weil für Sanierungen und Neubauten hohe Qualität und Top-Sicherheit notwendig seien, plädiert der BDB-Präsident dafür, Baumaßnahmen von professionellen Fachleuten ausführen zu lassen.

Quelle: Michael Höker BDB

Neuheiten und Optimierungen im Portfolio erleichtern Realisierung eines angenehmen und gesunden Lebens unter dem Dach.

 „Weil Leben Tageslicht und Frischluft braucht“ ist der Leitsatz für den Velux Messeauftritt in München. Und diesen füllt der Dachfensterhersteller mit einer Vielzahl an Neuheiten mit Leben. Im klassischen Dachfensterbereich feiert das erste elektrische Velux Klapp-Schwing-Fenster mit 45-Grad-Öffnungswinkel ebenso seine Weltpremiere wie das Studiofenster „3 in 1“, das gleich drei Fenster in einem einzigen Rahmenelement vereint. Das neue Zusatzelement Fassade ermöglicht künftig das Öffnen auch des unteren Elements bei Velux Lichtbändern. Insbesondere an designorientierte Kunden richten sich das Angebot des neuen „Schwingfenster Black“ – der komplett schwarzen Variante eines Dachfensters – und die Vorstellung einer Sonnenschutz-Konzeptidee, mit der künftig aus über 1.000 neuen Farben die favorisierte Variante für das Verdunkelungs-Rollo wählbar sein soll. Das neue Renovierungskit Innenfutter sowie der Dämm- und Montagerahmen BGX für Cabrio und Lichtbänder werden Handwerkern künftig die Montage erleichtern. Bei Velux Modular Skylights stellt das Unternehmen mit Stufen-Lichtband und Stufen-Sattel-Lichtband gleich zwei neue Produktlösungen vor und informiert über die signifikant verbesserte Leistungsfähigkeit in der Ausführung als NRWG (Natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät).

 

Highlight unter den vorgestellten Neuheiten beim Velux Messeauftritt in München ist das neue elektrisch betriebene Klapp-Schwing-Fenster, mit dem Architekten eine neue Komfortlösung zur Verfügung steht, die die Dachfensterplanung maßgeblich erleichtert. Es ist ein wahrer Alleskönner: Mit dem besonders großen Öffnungswinkel ermöglicht das neue Fenster einen großzügigen Ausblick und ist in jeder Raumsituation komfortabel öffenbar. Es ist elektrisch betrieben, schließt sich bei Regen automatisch und ist mit Velux Active kompatibel. Und es kann noch mehr: Zum spontanen Lüften und bequemen Putzen ist es wie ein Schwingfenster manuell um die Mittelachse schwenkbar. Ab Sommer 2019 erweitert Velux sein elektrisches Integra® Sortiment mit dem neuen Klapp-Schwing-Fenster, welches alle Kernfunktionen in einem Fenster vereint.

 

Schon ab Frühjahr 2019 bietet Velux mit dem Zusatzelement „Fassade“ ein vollwertiges Fassadenfenster als unteren Teil einer Fensterkombination an. Das neue Fensterelement ist mit einem Dreh-Kipp-Beschlag ausgestattet und kann deshalb wie ein normales Fassadenfenster geöffnet oder gekippt werden. In Kombination mit Velux Dachfenstern ergeben sich dadurch durchgehende Lichtbänder von der Fassade bis ins Dach.

Drei auf einen Streich heißt es für Handwerker mit dem neuen Studio-Fenster „3 in 1“. Denn es punktet nicht nur mit seiner Optik, sondern auch mit einfacher, schneller Montage. Die neue, elegante Variante einer großflächigen Lichtlösung für Wohngebäude kombiniert ein mittleres feststehendes Fensterelement mit zwei öffenbaren Fensterflügeln außen in einem einzigen großen Rahmenelement. Das Ergebnis: Besonders schlanke Profile zwischen den Flügeln sorgen für viel Tageslicht und einen fast uneingeschränkten Ausblick. Zudem steigt die Attraktivität der schon bekannten Lichtlösungen ab Frühjahr noch weiter. So sind die feststehenden unteren Elemente von Lichtbändern dann auch in der 3-fach-Verglasung „Energie Schallschutz“ erhältlich und damit hervorragende Wärmedämmung sowie Schallschutzklasse 4 (Rw=42dB) realisierbar.

 

Designorientierung im Fokus

Erstmals präsentiert Velux auf der BAU 2019 mit dem Velux „Schwingfenster Black“ eine komplett schwarze Variante eines Dachfensters. Dabei beschränkt sich die farbliche Gestaltung nicht nur auf den Fensterflügel und Rahmen, auch Plastikteile und Abdeckbleche sind einheitlich schwarz lackiert. Diese besondere Variante ist zunächst als spezielles Angebot für designaffine Kunden und Planer gedacht. Es ist ab Frühjahr 2019 zunächst als manuelles Schwingfenster in Kunststoffausführung in der Größe 114 x 140 cm mit Dreifachverglasung erhältlich. Mit „Colour by you!“ stellt Velux zudem eine Konzeptidee vor, mit der sich Kunden ganz individuell die Lieblingsfarbe für Verdunkelungs-Rollos auswählen können. Mit einem Farbfächer oder einem Online-Konfigurator lassen sich diese dann individuell auf das eigene Farb- und Einrichtungskonzept abstimmen. Ziel ist es, dass mit nahezu allen Farben der RAL- und NCS-Farbpalette über 1.000 verschiedene Farbvarianten als Digitalprint verfügbar sein sollen.

 

Velux Modular Skylights: Neue Produktlösungen und optimierte NRWG-Module

Mit dem Stufen-Lichtband und dem Stufen-Sattel-Lichtband bietet Velux Architekten ab Frühjahr 2019 zwei neue Designvarianten seiner Velux Modular Skylights und damit noch mehr Planungs-Flexibilität bei der großflächigen Belichtung von gewerblichen und öffentlichen Bauprojekten. Außerdem hat das Unternehmen neue Eindeckrahmen für das Wandmontage-Lichtband entwickelt. Dadurch können die Module nun mit einem Neigungswinkel von 5 bis 45 Grad an einer aufgehenden Wand montiert werden. Fünf neue Motoren mit unterschiedlichen Stromaufnahmen und Leistungsdaten ermöglichen es darüber hinaus, die Module in der Ausführung als natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät (NRWG) entsprechend der individuellen Projektanforderungen – z.B. die zu erwartende Schneelast – zu konfigurieren und dadurch die Kosten für das Gesamtprojekt zu reduzieren. Eine neue Windleitwand optimiert zudem die Leistungsfähigkeit der NRWG-Module und erhöht somit den Durchflussbeiwert für noch bessere Abzugswerte.

Quelle: VELUX

CD-Color auf der FAF Farbe, Ausbau & Fassade, Köln.

Zwei Neuheiten im Programm der Lucite® Anstrichsysteme feiern in Köln Premiere. Unter dem Motto „Einer für alle“ wird der universelle Einschicht-Dispersionslack Lucite® All-In in drei Glanzgraden präsentiert. Lucite® Flowcoat 2.0 ist der neue Spezialist für Wand- und Deckenflächen mit hohem Reinigungsanspruch.

Mit zwei Neuheiten im Programm der Lucite® Anstrichsysteme präsentiert sich die CD-Color GmbH & Co. KG, Herdecke, vom 20. bis zum 23. März 2019 auf der FAF - Farbe, Ausbau & Fassade in Köln. Gleich in drei Glanzgraden wird der universelle Einschicht-Dispersionslack Lucite® All-In vorgestellt, der speziell für den Einsatz auf großen Flächen im Innenbereich entwickelt wurde. Lucite® All-In 5 Matt ist dabei der Spezialist für ein edelmattes und streiflichtunempfindliches Finish. Der seidenmatte Lucite® All-In 10 Velours zeichnet sich durch robuste Alltagstauglichkeit und hohe Reinigungsfähigkeit aus. Mit seiner kratzunempfindlichen und hoch reinigungsfähigen Oberfläche ist Lucite® All-In 15 Satin die seidenglänzende Premium-Alternative zu Latexfarben und Wandlacken. In allen drei Glanzgraden haftet die Einschicht-Spezialbeschichtung auf Reinacrylat-Basis ohne zusätzliche Grundierung auf nahezu allen tragfähigen Untergründen Ein aufwändiger Materialwechsel bei Mischuntergründen ist also nicht erforderlich. Das Material entspricht der Deckkraft- und der Nassabriebklasse 1. Es wurde für die Airless-Spritzapplikation optimiert und die Beschichtung ist in ein bis zwei Stunden trocken. Die Summe aller Effizienzvorteile ergibt damit einen Kalkulationsvorsprung von bis zu 50 Prozent.

Lucite Flowcoat 2.0 ist eine neue stumpfmatte Dispersionsfarbe mit Silizium-Carbon-Fasern für ein hoch reinigungsfähiges und homogenes Oberflächenfinish. Sie eignet sich vor allem für die hochwertige Beschichtung von Wand- und Deckenflächen in Innenbereichen mit erhöhter Verschmutzungsneigung wie z. B. in Gewerbe- und Bürogebäuden, Schulen oder Sportstätten. Aufgrund der geprüften Beständigkeit gegen Desinfektionsmittel empfiehlt sie sich aber auch für Gebäude, in denen Lebensmittel verarbeitet werden. Mit seinem guten Verlauf und den langen Offenzeiten lässt sich das Material profigerecht verarbeiten. Das Finish ist streiflichtunempfindlich und überzeugt zudem durch einen reduzierten Schreibeffekt. Mechanische Verletzungen der Oberfläche können leicht und ansatzfrei ausgebessert werden. Die große Farbtonauswahl über das Programm MixPlus lässt auch bei der Farbgestaltung keine Wünsche offen.

Lucite® Flowcoat 2.0 ist der neue Spezialist für Wand- und Deckenflächen mit erhöhter Verschmutzungsneigung. Die Silizium-Carbon-Technologie sorgt für ein hoch reinigungsfähiges und homogenes Oberflächenfinish.

In interaktiven Praxisvorführungen informieren die Anwendungstechniker auf dem Messestand über neue und besonders rationelle Verarbeitungstechniken bei den Fokusprodukten der Marken Delta, Lucite® und CWS WERTLACK. Freuen können sich die Standbesucher aber auch auf ein unterhaltsames Showprogramm. Und wer möchte, kann sich gleich vor Ort von einem Schnellzeichner porträtieren lassen.

Die CD-Color GmbH & Co. KG ist in Halle 6 auf Stand 207 zu finden.

Quelle: CD-Color GmbH; https://www.ced-color.de

Das Fensterputzen erledigt der Regen

Das neue selbstreinigende Glas „Planibel Easy“ von AGC Interpane macht die Reinigung von Fenstern jetzt noch leichter. Die pyrolytische Spezialbeschichtung der Verglasung ist äußerst langlebig und nutzt die UV-Strahlen im Tageslicht, um Schmutz in fünf bis sieben Tagen zu zersetzten – der nächste Regen spült die Rückstände einfach ab. Der Einsatz des Produktes bietet sich besonders in schwer zu erreichenden Dachverglasungen von Wintergärten, in Oberlichtern oder in großen Glasflächen an, die ansonsten nur mit viel Aufwand geputzt werden können.

Die Selbstreinigungsfunktion wurde vom renommierten Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) gemäß EN1096-5 unabhängig geprüft und bestätigt. Im Regen verteilt sich das auftreffende Wasser durch die Spezialbeschichtung besonders gleichmäßig auf dem Glas und lässt es leichter ablaufen, sodass auch die Trocknung schneller erfolgt. Das Produkt ist in mehreren Produktvarianten verfügbar: Planibel Easy Clear (4mm) erreicht eine hohe Tageslichttransmission von 84 Prozent, der g-Wert beträgt 82 Prozent und erlaubt somit erwünschte solare Energiegewinne in den kühleren Monaten. Planibel Easy Blue (4mm) ist die bläuliche Variante, die sich zum Beispiel zur Nutzung in der Dachverglasung von Wintergärten besonders empfiehlt. Die Tageslichttransmission beträgt hier 63 Prozent, der g-Wert 58 Prozent. Planibel Easy lässt sich in Isolierverglasungen problemlos mit anderen Funktionsbeschichtungen wie iplus für eine hervorragende Wärmedämmung oder ipasol für den besten Sonnenschutz kombinieren.

Quelle: Interpane

Pflegeleicht

StoVeneer Wood sind Fassadenpaneele in Echtholz-Optik. Eingesetzt auf einem Fassadendämmsystem (WDVS), bilden sie eine wirtschaftliche, einfach zu realisierende und pflegeleichte Alternative zu Echtholz. Die Paneele werden einfach bei der Applikation zugeschnitten und in unter­schiedlichen Farbtönen lasiert.

 

Gedämmte Fassaden mit Holzverkleidung sind gefragt – aber manchmal geht es um Anforderungen, die alternative Werk­stoffe besser in den Griff bekommen. Eine besonders wirt­schaftliche Alternative zu Echtholz ist StoVeneer Wood. Die Paneele in Holzoptik sind Bestandteil des Wärmedämm-Verbundsystems StoTherm Veneer; sie sind schnell zu ver­arbeiten, langlebig und pflegeleicht.

 

 
   

Die vorgefertigten Paneele eignen sich sowohl zur Gestaltung von Akzentflächen in Kombination mit Putz als auch zum vollflächigen Einsatz an Alt- und Neubauten bis zur Gebäude­klasse 3 sowie bei Niedrigstenergiehäusern. Ihre in vielen Varianten erhältliche Maserung bekommen die 200 mal 16 Zentimeter großen Paneele bereits werkseitig. Im letzten Arbeitsgang auf der Baustelle wird die Maserung durch eine zweifache Lasur verstärkt und – je nach Wahl des Farbtons – einer bestimmten Holzart nachempfunden.

 

Sicherheit im System

Die Verarbeitung ist einfach: Die Paneele werden als Bestandteil des WDVS auf dem Armierungsputz verklebt. Sie benötigen im Gegensatz zu Echtholz- oder Kunststoff-Paneelen keine Unterkonstruktion oder komplizierten Detailanschlüsse. Ein weiterer Vorteil: Die Paneele benötigen keine regelmäßigen Schutzanstriche und werden nicht von Holzschädlingen befal­len. Als Dämmstoff stehen Steinwolleplatten, Steinwollelamelle oder Polystyrol zur Verfügung. Der Systemaufbau erfolgt bis zum Unterputz analog der entsprechenden Systemzulassung.

 

Schnelle Verarbeitung

Die Paneele werden rückseitig mit einem Cutter zugeschnitten und vollflächig verklebt. Die Verlegung erfolgt von oben nach unten. Die getrockneten Paneele erhalten zum Schluss einen zweifachen Anstrich mit der Lasur StoAqua Top Satin, die in vielen Farbtönen zur Verfügung steht. Sie unterstreicht Mase­rungen und Fugen, so dass die typische Bretteroptik entsteht. Außerdem bietet sie einen langfristigen Schutz vor der Witterung. Weitere Infos zu StoVeneer Wood gibt es unter: www.stoindustrie.de.

 

10. Auflage: Handbuch „Gestalten mit Glas“ erschienen

„Gestalten mit Glas“ heißt das erfolgreiche Handbuch von AGC Interpane für Architekten und Verarbeiter, das jetzt in der 10. Auflage erschienen ist. Es bietet aktuelle und ausführliche Informationen zum Umgang mit dem Baustoff Glas: Neben den technischen Details aller AGC Interpane Produkte werden auch aktuelle Normen, glastechnisches und bauphysikalisches Wissen sowie die aktuellen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und mehr berücksichtigt. Die beliebte Planungshilfe gilt seit vielen Jahren als Standardwerk für Planer und Glasverarbeiter.

Das Handbuch wurde ganzheitlich überarbeitet und anwenderfreundlicher gestaltet, beispielsweise wurden alle relevanten glastechnischen, bauphysikalischen und anwendungstechnischen Informationen in einem Kapitel übersichtlich zusammengefasst. Überarbeitet wurden auch die Verglasungsrichtlinien, die im Wesentlichen den beim Bundesverband Flachglas erstmalig erschienen Verglasungsrichtlinien entsprechen. Den geänderten Anforderungen und erweiterten Möglichkeiten entsprechend wurde das Kapitel „Sicherheitsglas“ komplett überarbeitet, ebenso jenes zu den AGC Interpane Produkten, in das im größeren Umfang auch Interieur-Produkte eingeflossen sind, Spiegel, die Stratobel-Palette sowie Beschreibungen zur Herstellung von Guss- und Dünnglas. Die 10. Auflage ist in besonderem Maße auch wieder ein Fachbuch, da besonders relevante Themen wie Energieeinsparpotenziale, die EnEV, die Bauordnung oder zum Beispiel die DIN 18008 umfangreich beschrieben und erläutert werden.

 

Bestellen oder auf der Bau direkt mitnehmen: Zur BAU (14.-19. Januar, München) ist das Handbuch am Stand des Unternehmens (Halle C3, Stand 329) verfügbar – alternativ kann es ab sofort unter dem Stichwort „Gestalten mit Glas“ gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro per E-Mail an ag@interpane.com

Quelle: Interpane Glas Industrie AG;

Sie haben einen Adblocker installiert. Diese Web App kann nur mit einem deaktivierten Adblocker korrekt angezeigt und konfiguriert werden.